Google

Wettbewerbsverfahren ist Chance Vorwürfe "zu klären"

05. Mai 2015
Google sieht das Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission nach eigenen Angaben als Chance, Vorwürfe gegen den Internet-Konzern auszuräumen.
Dr. Vinton "Vint" Cerf (2010)
Dr. Vinton "Vint" Cerf (2010)
Foto: Veni Markovski via Wikimedia Commons

"Ich glaube, dass es in Europa große Missverständnisse bezüglich unseres Geschäftsmodells und der Funktionsweise unserer Suchmaschine gibt", sagte Vint Cerf, ein Internet-Pionier und heutiger Vizepräsident von GoogleGoogle, am Montag (Ortszeit) vor dem Nationalen Presseclub in Washington. Das Verfahren sei eine Chance, die "Angelegenheit endlich zu klären", sagte Cerf. Alles zu Google auf CIO.de

Die EU-Behörde hatte Google am 15. April die sogenannten Beschwerdepunkte geschickt. Einer Voruntersuchung zufolge verstößt der Konzern gegen das EU-Wettbewerbsrecht.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager vertiefte im April das langjährige Verfahren mit konkreten Vorwürfen im Bezug auf den Dienst Google Shopping, der Angebote von Händlern anzeigt. Konkurrenten beklagten sich, dass Google den eigenen Service bevorzuge. "Dominanz an sich ist kein Problem", betonte Vestager damals. Dominierende Unternehmen hätten aber die Verantwortung, ihre Position nicht zu missbrauchen. Der Internet-Konzern hat im Suchmaschinen-Geschäft in vielen EU-Ländern einen Marktanteil von bis zu 90 Prozent.

Google hatte sich im Zuge des Verfahrens zur Internet-Suche mehrfach zu Zugeständnissen bereiterklärt, die jedoch nicht ausreichten. In einer getrennten Untersuchung nehmen Europas oberste Wettbewerbshüter zudem die Dominanz von Googles Betriebssystem AndroidAndroid unter die Lupe, das auf SmartphonesSmartphones und anderen mobilen Geräten läuft. (dpa/mb) Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

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