Strategien


Software-Lizenzmanagement

Wie CIOs ein Software-Audit überstehen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München.

Forrester kennt Fälle, in denen Anwender fehlende Lizenzen sofort nachgekauft haben und sich mit dem Hersteller darauf einigen konnten, den Audit um drei Jahre zu verschieben. Andere Unternehmen regelten es so: Sie vereinbarten, in einem absehbaren Zeitraum im größeren Stil neue Produkte zu kaufen. Audits wurden um ein Jahr verschoben.

Manchmal hilft es auch, eine Strafgebühr auszuhandeln, mit der beide Seiten leben können. In Zeiten der Krise kann es sich der Software-Hersteller auch nicht leisten, Kunden zu verlieren.

Virtualisierung lässt Ärger um Audits wachsen

Forrester erwartet, dass Ärger um Audits künftig zunimmt. Das liegt zum Einen an neuen Technologien wie Virtualisierung. Daran kann sich zum Beispiel Streit entzünden, ob Lizenzen für physische oder virtuelle Server gelten. Zum Anderen sorgt der sich ändernde Umgang mit Technik für Probleme. Unternehmen beziehen immer stärker externe Partner, Lieferanten oder auch Kunden mit ein. Nutzen diese auch lizenzierte Software, stehen bei einem Audit Diskussionen an.

Forrester-Analyst Duncan Jones führt das Thema in dem Papier "Surviving a software license audit" aus.

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