Rechenzentrum outsourcen

Wie der Mittelstand mit steigenden Stromkosten umgeht

31. März 2011
Von Christa Manta
Als ein wesentliches Argument für Cloud Computing werden oft die geringen Investitionskosten für Hard- und Software angeführt. Einer Studie der Unternehmensberatung Putz & Partner zufolge zwingen auch steigende Stromkosten kleinere und mittelständische Unternehmen zum Umdenken.

Inzwischen macht der Stromverbrauch laut der Münchner Berater von Putz & Partner 60 Prozent der Kosten für ein selbst betriebenes RechenzentrumRechenzentrum aus - Tendenz steigend. Auch hat sich in den Jahren 2000 bis 2006 nach Berechnungen des Borderstep Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums der Stromverbrauch in deutschen Rechenzentren mehr als verdoppelt. Und dem Branchenverband Bitkom zufolge entspricht der jährliche Stromverbrauch deutscher Rechenzentren der Energielieferung von vier großen Kohlekraftwerken. Zu den steigenden Energiekosten kommen auf Unternehmen, die Inhouse Rechenzentren betreiben, natürlich auch die Kosten für Wartung und Pflege der Hard- und Software hinzu, sowie die immer größer werdenden Ausgaben im Bereich der Sicherheit. Diese Ausgaben zwingen auch kleinere und mittelständische Unternehmen zum Umdenken und erhöhen die Attraktivität von Cloud Services, so der Tenor der Marktanalysten von Putz & Partner. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

In der Cloud 20 Prozent der Kosten senken

Laut der Berater haben Lösungen aus der Wolke das Potenzial, 20 Prozent der Kosten zu senken. "Spätestens die nächste Investitionswelle im Zuge der Umstellung auf Green-IT wird das Energiekostenthema und damit verbunden die Lösungsansätze von Cloud-Computing bei den Entscheidern auf die Agenda setzen", prognostiziert Hartmut Wienegge, Managementberater bei Putz & Partner. Das Marktvolumen von Cloud Diensten würde in den kommenden fünf Jahren von derzeit rund einer Milliarde Euro auf das Achtfache steigen.

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