Ratgeber Storage-Virtualisierung

Wie Storage-Projekte gelingen

13. Februar 2013
Von Ariane Rüdiger
Die Virtualisierung von Speicher-Ressourcen ist in vielen Unternehmen gesetzt. Doch auf dem Weg zum erfolgreichen Storage-Projekt lauern Fallen.

„Durch die Virtualisierung der Server sind die Speicher zum nächsten Engpass geworden“, berichtet Donna Taylor, Research Director für den Bereich European StorageStorage beim Marktforschungsunternehmen IDC. „Hier musste etwas passieren.“ Deshalb begannen viele IT-Abteilungen Anfang des Jahrtausends, Speichersysteme gezielt zu konsolidieren. Vielfach ging damit auch eine Virtualisierung einher - geräteintern, auf dem Host oder mit Hilfe separater Software, die als zusätzliche Schicht zwischen Speichersystemen und Servern liegt. Alles zu Storage auf CIO.de

Systeme, die intern virtualisieren, sind heute Legion. Das fängt mit Hewlett-Packards EVA an und endet mit nahezu jedem aktuellen und professionellen Midrange- oder Highend-Array für Unternehmenszwecke. Ein Beispiel für das zweitgenannte Konzept, die Host-gestützte Virtualisierung, liefert die Veritas Foundation Suite. Das dritte Modell, die Virtualisierung mittels separater Software, verfolgen beispielsweise Datacore, Falconstor oder auch IBMIBM mit seinem Storage Virtual Controller (SVC) Alles zu IBM auf CIO.de

Rund 60 bis 70 Prozent der Storage-Infrastrukturen, so schätzt Wolfgang Schwab vom Beratungsunternehmen Experton, sind heute virtualisiert. Etwa 80 Prozent der Virtualisierungsprojekte gelängen den Verantwortlichen. Damit ein Virtualisierungsprojekt nicht zu einem der 20 Prozent Problemfälle wird, sollten Unternehmen mit realistischen Erwartungen herangehen und einige Regeln beachten, die wir auf den nächsten Seiten beschreiben.

Klären Sie im Vorfeld den Zweck des Virtualisierungsprojekts

"Virtualisierungsprojekte werden mit den Endkunden in Workshops erarbeitet", sagt Alfred Beblik, bei TIM für die Projektentwicklung zuständig.
"Virtualisierungsprojekte werden mit den Endkunden in Workshops erarbeitet", sagt Alfred Beblik, bei TIM für die Projektentwicklung zuständig.
Foto: TIM

Was genau soll das Projekt eigentlich leisten? Geht es darum, dass die vorhandenen Speichersysteme zu wenig ausgelastet sind? Sind die alten Systeme kaum skalierbar? Gibt es eine heterogene Systemlandschaft, auf die über einen Punkt zugegriffen werden soll? Machen vor allem die Migrationen von Daten Probleme oder wünschen sich die Storage-Spezialisten ganz allgemein mehr Entlastung durch die Automatisierung von Routineaufgaben? Geht es vor allem um Hochverfügbarkeit? Soll die Virtualisierung die Übergangsstufe in eine Cloud-Umgebung sein?

All dies kann beeinflussen, welche Storage-Virtualisierungslösung in einem spezifischen Fall die beste ist. Hilfreich kann es daher auch sein, vor der Durchführung eines Storage-Virtualisierungsprojekts einen Workshop durchzuführen, in dem – vielleicht schon zusammen mit einem Partner – Ziele, Zeit- und Budgetrahmen geklärt werden. So macht es beispielsweise der Storage-Distributor TIM zusammen mit seinen Partnern aus dem HandelHandel, wenn ein Endkunde ein System für die Storage-Virtualisierung plant. „Die Projekte werden mit den Endkunden in Workshops erarbeitet“, berichtet Alfred Beblik, bei TIM für die Projektentwicklung zuständig. Top-Firmen der Branche Handel