Forrester-Analyst: Ausreden gelten nicht mehr

Windows Azure begeistert

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Windows Azure schlägt in einem Performance-Test von Nasuni die Konkurrenz und überzeugt auch die Analysten von Forrester Research. Mit dem Ausbau im IaaS-Feld werde Windows aus der Cloud Wirklichkeit.
Lobt die Manövrierfähigkeit in Windows Azure: Forrester-Analyst James Staten.
Lobt die Manövrierfähigkeit in Windows Azure: Forrester-Analyst James Staten.
Foto: Forrester

Es gibt keine gute Ausrede mehr, Windows Azure nicht auszuprobieren. James Staten hat das kürzlich in seinem Blog bei Forrester Research ausführlich dargelegt. „Alle alten Entschuldigungen fürs Abstandnehmen sind mittlerweile obsolet“, schreibt der Analyst im Hinblick auf längst ausgeheilte Kinderkrankheiten der Cloud-Plattform von MicrosoftMicrosoft. Einen empirischen Beleg für Statens Begeisterung erbringt nun die jährliche Benchmark-Studie des Storage-Anbieters Nasuni. In diesem Performance-Test der Cloud Service Provider hat Azure gegenüber AmazonAmazon Web Services (AWS) klar die Nase vorn. Alles zu Amazon auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Wie unsere amerikanische Schwesterpublikation Network World berichtet, entpuppte sich Azure im Vergleich mit AWS S3 um 56 Prozent schneller beim Übertragen von Daten in die Cloud. Beim Lesen der Daten in der Wolke ist Azure um 39 Prozent schneller. Vorteile für Microsoft als Provider stellt Nasuni auch bei der Konsistenz wiederholter Prozesse fest. Beim Ausführen einer repetitiven Aufgabe alle 60 Sekunden über 30 Tage beträgt der Geschwindigkeitsvorsprung von Azure ein Viertel.

Studie: "Klare Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr"

Insgesamt positionierte Nasuni Azure bereits in der ersten Ausgabe seiner Studie vor einem Jahr nur mit hauchdünnem Abstand in Lauerstellung. Seither haben die Optimierungen nach Einschätzung des Storage-Anbieters ihre Wirkung entfaltet: „Beim Test der Cloud Service Provider waren klare Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr zu beobachten – eine höhere Performance und eine geringere Anzahl von Fehlern eingeschlossen“, heißt es in der Studie.

Besondere Erwähnung finden Microsofts Investitionen, durch die die Azure-Cloud vom auf Platform-as-a-Service (PaaS) fokussierten Angebot für Anwendungsentwickler in Richtung Infrastructure-as-a-Service (IaaS) ausgebaut worden sei. Das heißt, dass auf Stundenbasis Computing- und Storage-Kapazitäten gebucht werden können. Sogar Virtual Machines auf Linux-Basis würden angeboten, lobt Network World.

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