Microsoft

Windows XP wird zum attraktiven Ziel für Schadsoftware

29. Oktober 2013
Im kommenden April stellt Microsoft für das betagte Betriebssystem Windows XP die technische Unterstützung endgültig ein. Damit dürfte das System verstärkt ins Visier von Angreifern rücken, warnt das Unternehmen.

Mit dem Ende des Supports werden auch keine Lücken im System mehr geschlossen. "Das wissen auch Cyberkriminelle und lauern auf noch unentdeckte Sicherheitslücken", betonte MicrosoftMicrosoft. Bereits heute sei Windows XP sechs Mal anfälliger als aktuelle Systeme wie Windows 8Windows 8. Das belege der aktuelle Sicherheitsreport des Unternehmens. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Windows 8 auf CIO.de

Moderne Systeme nutzten ausgefeilte und mehrstufige Sicherheitstechnologien, die es Angreifern schwerer machen, Lücken auszunutzen, sagte Tim Rains von Microsoft. Bereits nach dem Erscheinen des Service Pack 3 für Windows XP ist demnach die Häufigkeit der Angriffe auf noch nicht aktualisierte Geräte sprunghaft um 66 Prozent angestiegen.

Noch immer wird laut StatCounter das über 12 Jahre alte Windows XP auf über 21 Prozent aller Computer genutzt. Den Support stellt Microsoft am 8. April 2014 endgültig ein. (dpa/rs)

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Themen: Microsoft und Windows 8

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