| Inhalt dieses Artikels: | |
| Neues CRM-System in virtualisierter Umgebung | |
| Vorschläge für neue Funktionen entwickeln | |
30.05.2011, von Christiane Pütter
Frankfurt-Trust, die Fondsgesellschaft der BHF-Bank, hat ein neues Customer Relationship Management eingeführt. Hauptschwierigkeit waren rechtliche Aspekte.
| Huptsitz der BHF-Bank Aktiengesellschaft ist Frankfurt am Main. Foto: BHF-Bank Aktiengesellschaft |
E-Mails, Telefonate und Termine - die Frankfurt-Trust wollte Informationen aus verschiedenen Kanälen besser managen und entschied sich für die Lösung |Microsoft| Dynamics |CRM|. Unterstützung holte sich die Tochter der Privatbank BHF-Bank Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt vom Kronberger Dienstleister Avanade.
Der Dienstleister installierte die Lösung in eine bereits bestehende Virtualisierungsumgebung. Zudem wurden ein Webserver und ein SQL-Datenbankserver aufgesetzt. Um bestehende Datenquellen möglichst nahtlos in das Gesamtsystem zu integrieren, setzt Avanade auf Scribe als Importschnittstelle.
Dabei musste eine Besonderheit aus der Firmengeschichte der Frankfurt-Trust beachtet werden: Die BHF-Tochter nutzt dieselbe |IT-Infrastruktur| wie die Frankfurter Fondsbank. Diese hat ihren Ursprung in der Anteilkontoführung der Frankfurt-Trust und wurde 2009 von der Fondsgesellschaft Fidelity International übernommen.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fordert nun, dass die individuellen Systeme innerhalb der immer noch gemeinsam genutzten |IT-Infrastruktur| getrennt werden. Weil die neue |CRM|-Lösung mandantenfähig ist, setzte Avanade eine unternehmensinterne Firewall um, die die BaFin-konforme Trennung der Geschäfte sicherstellen soll.
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