Single-Sign-On-Anbieter unter der Lupe

Ein Passwort für alle Anwendungen

Autor(en): Andreas Schaffry

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Anwender haben oft Zugriff auf mehrere Geschäftsanwendungen. Sie verzweifeln jedoch, wenn sie sich an jeder Applikation jeweils mit einem eigenen Passwort anmelden müssen. Abhilfe schaffen hier Enterprise-Single-Sign-On-Lösungen (ESSO), denn ein Passwort genügt, um sich an allen Anwendungen anzumelden. Die Marktforscher von Gartner haben jetzt in einer aktuellen Untersuchung verschiedene Anbieter von Lösungen für Enterprise Single Sign-On (ESSO) unter die Lupe genommen.

In den Quadranten für Marktführer kommen Anbieter, die eine überzeugende Performance (Ability to execute) und eine klare Vision der Marktentwicklung (completness of vision) haben.Vergrößern
In den Quadranten für Marktführer kommen Anbieter, die eine überzeugende Performance (Ability to execute) und eine klare Vision der Marktentwicklung (completness of vision) haben.
Der Schutz von sensiblen Daten ist essentiell für den Geschäftserfolg von Unternehmen. Jedoch fehlen häufig Identitäts- und Authentifizierungs-Konzepte, mit deren Hilfe sich feststellen lässt, welcher Mitarbeiter auf welche Informationen zugreifen darf und welche Zugangsberechtigungen er für welche Bereiche hat. Hinzu kommt, dass sich Anwender, je nach Berechtigung, an den unterschiedlichen Applikationen jeweils mit verschiedenen User-Namen und Passwort anmelden müssen.

Je mehr Passwörter, desto mehr Gefahren

Mit der Zunahme an Passwörtern steigen aber auch die damit einhergehenden Sicherheits-Risiken. Anmeldeschlüssel werden an den Bildschirm geklebt oder ein Passwort für mehrere Anwendungen verwendet.

Für Unternehmen wird daher ein effizientes Zugangs- und Passwort-Management auf Basis einer Single Sign-On-Lösung unabdingbar. Damit werden bislang komplexe Anmeldevorgänge nicht nur vereinfacht, sondern überdies auch Compliance-Vorschriften erfüllt.

Die Marktforscher schätzen, dass im Jahr 2006 die Umsätze im Markt für Enterprise-Single-Sign-On-Software (ESSO) bei 128 Millionen US-Dollar lagen. Das bedeutete gegenüber dem Jahr 2005 eine Wachstumsrate von mehr als 19 Prozent. Derzeit befindet sich das Markt-Segment in einer Phase der Sättigung.

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