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Personaler verzetteln sich im Administrativen

28.01.2013, von

Die wirtschaftliche Unsicherheit macht der Personalabteilung Beine, effizienter zu arbeiten.Vergrößern
Die wirtschaftliche Unsicherheit macht der Personalabteilung Beine, effizienter zu arbeiten.
Foto: Aberdeen Group

Trotzdem liegt im HR-Bereich noch viel Arbeit vor den Unternehmen. Als größte Herausforderung bezeichneten 41 Prozent der Umfrageteilnehmer das aktuelle wirtschaftliche Umfeld, das volatil und unsicher ist. Um mehr Effektivität in die Personalwirtschaft zu bringen, sollen nicht nur die internen Personalprozesse verbessert, sondern bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter auch die Wettbewerber überflügelt werden.

Firmenwachstum setzt Personaler unter Druck

Zu den weiteren Aspekten, die die Personalabteilung unter Druck bringen, zählen organisches Wachstum (32 Prozent) und der Mangel von Schlüsselqualifikationen für die jeweilige Branche oder ein bestimmtes Einsatzgebiet (30 Prozent). Allerdings klagen 47 Prozent der Firmen darüber, dass sich ihre HR-Abteilungen in administrativen Aufgaben verzetteln.

Zu den Top-Prioritäten der HR-Verantwortlichen zählen wenig überraschend die Anwerbung neuer Talente (57 Prozent), die Steigerung der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Mitarbeiter (53 Prozent) und Lern- und Entwicklungsprogramme (44 Prozent).

Aberdeen kategorisiert die Firmen dabei wie immer in Klassenbeste ("Best-in-Class"), denen die Umsetzung dieser HR-Ziele besonders gut gelingt, den Durchschnitt ("Industry Average") und die Nachzügler ("Laggards"). Die Unterscheidung erfolgt anhand der KPIs "Mitarbeiterengagement", "Stärke bei der der Besetzung von Schlüsselpositionen mit geeigneten Bewerbern" und "Zufriedenheit der Einstellungs-Manager".

Schlüsselstellen richtig besetzen

In den "Best-in-Class"-Betrieben bezeichnen sich im Schnitt 85 Prozent der Mitarbeiter gemäß der letzten Mitarbeiterumfrage als "sehr engagiert". Bei Durchschnittsfirmen sind es immerhin noch 67 Prozent, bei den Bummlern dagegen nur 40 Prozent. Die Klassenbesten haben für knapp drei Viertel ihrer Schlüsselstellen bereits den richtigen Nachfolger gefunden. In den Durchschnittsbetrieben liegt dieser Anteil bei nur etwas mehr als einem Drittel.

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