| Inhalt dieses Artikels: | |
| "Mehr Sicherheit, als wir selbst je erreichen könnten" | |
| Hosting nur die zweitbeste Lösung | |
| Für Unternehmen ohne eigenes RZ die beste Lösung | |
27.05.2010, von Holger Eriksdotter
Für alternative Angebote mit Lizenzsoftware hätte er als Einstiegspreis mindestens 40.000 Euro für Hardware und Lizenzen auf den Tisch legen müssen und hätte eigenes IT-Personal benötigt. Außerdem hatte Böse noch die Erinnerung an einem Vorfall bei einem befreundeten Unternehmen im Kopf: Dort war vor kurzem eingebrochen und Server samt Back-up-System gestohlen worden. "Das führt einem vor Augen, wie hoch die Anforderungen an RZ-Sicherheit tatsächlich sind. Bei unserer Unternehmensgröße können wir gar kein Rechenzentrum aufbauen, dass in punkto Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit an die Standards eine professionellen RZ-Betreibers heranreicht", sagt IT-Leiter Böse.
Insofern hätte er sich auch bei der Entscheidung für eine Lizenzsoftware für einen Hosting-Anbieter entschieden. "Aber das wäre nur die zweitbeste Lösung gewesen." Überzeugt hat ihn das flexible Abrechnungsmodell. Er zahlt jetzt für jeden Nutzer des ERP-Systems feste monatliche Gebühren, die je nach Umfang der genutzten Funktionen zwischen 49 und 89 Euro liegen. Die Mehrzahl der Anwender kommt dabei mit der Basis-Variante von 49 Euro aus. Für betriebsspezifische Anpassungen, die im Wesentlichen die Einrichtung von Berechtigungen und speziellen Belegen betrafen, hat er rund 12.000 investiert.
Der Autoteile-Großhändler GMT ist in Deutschland an drei Standorten rund 20 Mitarbeiter beschäftigt. Bei der Einführung des ERP-Systems ging es allerdings darum, sechs weitere Firmen der Unternehmensgruppe mit einer einheitlichen Lösung auszustatten. Einigen anderen Anbietern der Ausschreibung stellt IT-Leiter Böse kein gutes Zeugnis aus: "Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass nicht von vornherein alle Fakten auf den Tisch gelegt wurden. Wir mussten dann erst nachfragen, was genau das Angebot enthält, ob Hardeware- und Implementationskosten eingerechnet sind oder welche Lizenzkosten genau anfallen", blickt Böse zurück.
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