| Inhalt dieses Artikels: | |
| Lieber Festnetz und E-Mail als Social Web | |
| Männer mögen mobile Endgeräte | |
19.10.2011, von Andreas Schaffry
Allem Hype ums Web 2.0 zum Trotz: Laut Umfrage für den Bundesverband Digitale Wirtschaft kommunizieren Deutsche immer noch meist über Telefon und Mail.
Nach wie vor ist für Deutsche der verbale Austausch von Informationen per Festnetztelefon, Mobiltelefon oder Smartphone die wichtigste Form der Kommunikation. Das gilt sowohl für den beruflichen wie auch für den privaten Bereich.
Das geht aus dem aktuellen Dynamic Communication Index (DCI) hervor, den der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland erstellte. Für 95 Prozent der Befragten ist das gute alte Festnetztelefon immer noch das wichtigste tägliche Medium.
| Bei der Kommunikation geht nichts über das gute alte Festnetztelefon. Soziale Netzwerke kämpfen um Anschluss. Foto: BVDW |
Gleich dahinter folgen mit 94 Prozent das Mobiltelefon und das Smartphone. 92 Prozent der Studienteilnehmer versenden täglich E-Mails. Überraschend ist, dass immerhin 88 Prozent Briefe oder Postkarten verschicken. Weniger gefragt ist der Informationsaustausch per SMS (62 Prozent) und via Fax (61 Prozent).
Zwar kontaktieren inzwischen 58 Prozent der Deutschen ihre Mitmenschen über soziale Netzwerke vom privaten Rechner oder vom Desktop in der Firma aus und tauschen auf diese Weise persönliche oder berufliche Erfahrungen aus. Angesichts des Wirbels, der um soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Linkedin oder Xing gemacht wird, ist der tatsächliche Nutzungsgrad eher unterdurchschnittlich. An mobilen Anwendungen zum Chatten sind nur neun Prozent der Befragten interessiert und sechs Prozent an Microblogging-Diensten wie Twitter.
| Inhalt dieses Artikels: | |
| Lieber Festnetz und E-Mail als Social Web | |
| Männer mögen mobile Endgeräte | |
| Seite: 1 | 2 | ![]() |
| ||||