Bitdefender warnt vor Exploits

3 Gefahren für Android Smartphones

24. August 2012
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Android, das Smartphone-Betriebssystem von Google, ist bei Malware-Autoren beliebt. Eine der größten Bedrohungen sind die leicht verfügbaren Rooting-Applikationen.
Die populärsten Adware-Familien.
Die populärsten Adware-Familien.
Foto: Bitdefender

Die Sicherheitsfirma Bitdefender hat in einem neuen Report die typischen Bedrohungen für SmartphonesSmartphones mit dem Android-Betriebssystem von Google untersucht. Dabei haben die Forscher vor allem zwei größere Trends festgestellt. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Zum einen setzen die Malware-Schreiber gerne auf Werbenetzwerke, um bösartige Programme auf die Handys auszuliefern. Diese Adware wird dann in legitime oder gecrackte Apps eingebunden, anschließend werden diese wiederum im GoogleGoogle Play Store oder über Marktplätze von Drittanbietern angeboten. Installieren unwissende Nutzer diese Köder-Apps, können die Kriminellen über die verseuchte Adware eigene Werbung anzeigen und Nutzer so möglicherweise auf bösartige Seiten locken. Alles zu Google auf CIO.de

Android-Malware per Klick zusammenstellen

Ebenfalls weit verbreitet sind Exploit-Kits, komplette Baukästen, über die sich Android-Malware quasi per Klick zusammenstellen lässt. Diese Exploits enthalten laut Bitdefender häufig eine Komponente, die nach der Infektion kostenpflichtige SMS verschickt und den Kriminellen so direkt Geld einbringt. Auch hier werden die bösartigen Funktionen oftmals mit einer auf den ersten Blick legitimen App oder einer Raubkopie kombiniert.

Die dritte Gefahr, die Bitdefender ausgemacht hat, sind Rooting-Applikationen. Diese nutzen Schwachstellen in AndroidAndroid, um erweiterte Rechte zu erlangen, den so genannten Root-Zugriff. Das Problem ist dass diese Attacken meist gut dokumentiert und öffentlich verfügbar sind. Alles zu Android auf CIO.de