Expertons informeller Check

Analysten: Open Source etabliert sich

18. Oktober 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Open Source ist im Kommen, noch aber weisen die Initiativen erhebliche Unterschiede hinsichtlich ihres Reifegrades auf. Dieses Fazit ziehen die Analysten der Experton Group nach einem "informellen Vergleich".
Der informelle Check von Experton.
Der informelle Check von Experton.

Bei der Definition von Open SourceOpen Source macht die Experton Group aus ihrem Herzen keine Mördergrube: Auch "rein proprietäre" Lösungen von MicrosoftMicrosoft gehören dazu. Die gelten denn auch als etabliert. Ob die engagierte Community der Linux-Anfangsjahre dem zustimmen würde, sei dahingestellt. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Open Source auf CIO.de

Wie dem auch sei: Laut Einschätzung von Experton dürfen sich nur die Mischlösungen (Open Source und proprietär) von HPHP, OracleOracle und IBM "im Unternehmenseinsatz bewährt" nennen. Als etabliert gelten - neben, wie erwähnt, Microsoft - die Mischlösungen von Novell und Sun Microsystems sowie die reinen Open Source-Lösungen von Red Hat. Alles zu HP auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

In der Kategorie "neu" finden sich die reinen Open Source-Lösungen von Openlogic und Spikesource. Als "weitgehend unerprobt" stuft Experton die reinen Open Source-Lösungen von Open Solutions Alliance (OSA) ein.

Die Analysten stellen fest, dass Anbieter von Open Source hinsichtlich Integration, Interoperabilität, Service und Support mithalten können. Im Gegenzug verfolgen immer mehr CIOs diese Entwicklung mit Interesse.

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