Deutlicher Abstand zu anderen Ländern

Deutsche Manager sind an der Gehaltsspitze

30. Juli 2007
Von Matthias Kaufmann
"Fat Cat", der leicht spöttische Begriff für einen proper vergüteten Manager, kommt aus dem Englischen. Doch im europäischen Vergleich der Gehälter lassen deutsche Führungskräfte alle anderen hinter sich.

In aller Regel steht sie am Ende des Bewerbungsgesprächs. Sie wird mit Herzklopfen vorgetragen, oft besonders umständlich ausgeschmückt, vor lauter Nervosität. Oder besonders lässig, um Führungsqualität vorzuspielen. Sie, die Mutter aller Fragen: Wie viel?

Wie viel man als Manager verdienen will, diese heikle Frage erlaubt es, Augenmaß, Sachkenntnis und Entscheidungsfreude zu beweisen: Welchen Marktwert hat das eigene Bewerberprofil, wie gut passt es zu den Anforderungen der konkreten Stelle, wie gut hat sich der bisherige Kontakt entwickelt, wie weit reichen die Möglichkeiten des Unternehmens? Keine Tariftabelle hilft weiter. All das will wohlüberlegt, teilweise gut recherchiert sein.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung von manager-magazin.de.
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Foto: manager-magazin.de

Man kann natürlich auch schlappe 1.500 Euro in die Hand nehmen. Dafür gibt es, detailliert erhoben und übersichtlich aufgeschlüsselt, die jüngste Manager-Gehälter-Studie der Personalberatung Kienbaum und des European Compensation Network. Einige Schlüsselfaktoren immerhin sind frei erhältlich, und zwar hier.

Großverdiener arbeiten in Deitschland

Das Meiste davon dürfte vor allem deutschen Managern gut gefallen. So streichen Geschäftsführer von Unternehmen mit 100 Mitarbeitern nirgendwo in Europa so viel ein wie hier zun Lande, 274.000 Euro. Das ist immerhin deutlich mehr als im rangzweiten Land, Großbritannien, mit 202.000 Euro.

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