Firmen-Policy für Social Media

Die 6 CIO-Aufgaben bei Web 2.0

22. September 2010
Von Nigel Fenwick
Der CIO sollte gemeinsam mit anderen Führungskräften in einem C-Level-Ausschuss eine Social Media Policy entwickeln. Eine funktionsübergreifende Arbeitsgruppe sollte dabei mit einem Social Business Architect diese Policy ausarbeiten, meint Forrester-Analyst Nigel Fenwick.
Nigel Fenwick ist Vice President und Principal Analyst bei Forrester Research.
Nigel Fenwick ist Vice President und Principal Analyst bei Forrester Research.
Foto: Nigel Fenwick

Jüngste Forschungen von Forrester lassen darauf schließen, dass zwar viele Organisationen den Zugriff auf Social MediaSocial Media erlauben. Aber sie kommunizieren keine klare Policy, die Mitarbeiter zu einer effektiven und sicheren Nutzung dieser sozialen NetzwerkeNetzwerke anleitet. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de

In einer kürzlich von Forrester durchgeführten weltweiten Erhebung unter Social Media Nutzern antworteten 43 Prozent der Befragten, dass ihre Organisation nicht über eine Social Media Policy verfügt und 11 Prozent waren sich nicht sicher, ob es in ihrem Unternehmen eine solche Policy gäbe. Gleichzeitig gaben nur 26 Prozent der Respondenten an, dass ihre Organisation den Zugriff auf Soziale Netzwerke während der Arbeit nicht mit Sanktionen belegt.

Das Fazit: Die Mitarbeiter nehmen mit oder ohne eine Policy Zugriff auf Social Media und gefährden ihre Organisationen durch beispielsweise die Preisgabe von geistigem Eigentum (IP) und/oder Sicherheitsverletzungen, rechtliche Angreifbarkeit, Markenverschleiß oder verminderte Wettbewerbsfähigkeit.

Laut Forrester sollte eine gut kommunizierte Social Media Policy ein Regelwerk bieten, das Ihrer Organisation hilft, die Macht der Sozialen Netzwerke sowohl intern als auch extern auszugleichen und gleichzeitig das IP des Unternehmens zu schützen und das mit der Einbindung der Mitarbeiter in Online-Communities verbundene Risiko zu beherrschen.