"Tech Populism" von Collaboration bis Cloud Computing

Die künftigen Mitarbeiter: Playstation statt PC

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Anruf bei einem führenden Technologie-Anbieter: Man brauche Support für die Sony Playstation. Playstation? Ja, weil viele der jüngeren Angestellten damit arbeiten statt mit PCs. So etwas mag derzeit noch die Ausnahme sein - künftig ist es Normalität, behaupten die Analysten von Forrester. Das ist aber nur ein Teil der nächsten großen IT-Welle, mit der zum Beispiel Cloud Computing die bisherigen Kollaborationswerkzeuge wegspülen soll. Forresters Kollegen bei IDC sind skeptisch.

These von Forrester: Der nächste Wechsel in den IT-Organisationen wird durch die starke Zunahme von Endverbraucher-Systemen, Social Network-Instrumenten und die Zusammenarbeit mit Cloud-Computing-basierten Diensten vorangetrieben. Matthew Brown, Research Principal Analyst bei Forrester, sieht das Bedürfnis nach Kommunikation als Ursache dieser Entwicklung.

Glaubt man Forrester, prallen dieser Tage zwei komplett verschiedene Mitarbeiter-Typen aufeinander: Da sind einerseits die älteren Kollegen, die telefonieren und Mails verschicken, andererseits die ganz jungen Leute, die Instant-Messaging, BlackberryBlackberry und FacebookFacebook oder Wikipedia nutzen. Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Facebook auf CIO.de

"Tech Populism" nennt Matthew Brown dieses Phänomen, das "die herkömmliche Art des IT-Einsatzes auf den Kopf stellen wird".

Beispiel Cloud ComputingCloud Computing: Forrester geht davon aus, dass die derzeitigen Kollaborations- und Social Computing-Technologien in den Firmennetzwerken überflüssig werden. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de