Flexible Abfragen, bessere Geschäftsanalysen

Die richtige Strategie bei BI-Projekten

19. September 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Die Datenmenge in Unternehmen steigt rasant. Schnelle, flexible und detaillierte Auswertungen großer Datenvolumina sind ein bedeutender Wettbewerbsfaktor. Dazu müssen Informationen aus verschiedenen Datenquellen gesammelt und aufbereitet und mithilfe von Business Intelligence unternehmensweit verfügbar gemacht werden. Voraussetzung hierfür sind den Marktforschern von Aberdeen zufolge hoch integrierte Daten sowie Self Services auf Basis moderner BI-Software. Allerdings sind BI-Projekte meist komplex, langwierig und kostenintensiv.
Ungenügende BI-Kenntnisse bei Anwendern, fehlende Möglichkeiten zur Daten-Integration und mangelnde Daten-Qualität sind die größten Herausforderungen, um neue BI-Initiativen zu starten.
Ungenügende BI-Kenntnisse bei Anwendern, fehlende Möglichkeiten zur Daten-Integration und mangelnde Daten-Qualität sind die größten Herausforderungen, um neue BI-Initiativen zu starten.

Über 80 Prozent der Befragten stufen die rasche und zeitnahe Auswertung geschäftskritischer Kennzahlen, etwa zu Umsätzen oder Verkäufen, als Top-Ten-Priorität in ihrem Unternehmen ein. Dazu gehört, den Zugang zu wichtigen Firmen-Informationen zu erleichtern und mithilfe von Self Services die Daten-Versorgung deutlich zu verbessern.

Doch 37 Prozent glauben, dass die vorhandenen BI-Anwendungen dies nicht leisten. 30 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass mangelnde BI-Kenntnisse der Geschäftsanwender für schlechte Ergebnisse bei Auswertungen verantwortlich sind. Ebenso viele antworteten, dass sie Daten, egal von woher im Unternehmen sie kommen, nicht integrieren und auswerten können.

Mehr als ein Viertel beklagt auch eine mangelnde Qualität der Informationen. 20 Prozent sind der Ansicht, dass ihre Entwickler und Administratoren nicht genügend qualifiziert sind.

Von den Besten lernen

Knapp ein Fünftel der Befragten ist der Auffassung, dass die Implementierung einer neuen BI-Software zu komplex, zeitaufwändig und teuer ist. Damit BI-Einführungsprojekte nicht aus dem Ruder laufen, müssen Unternehmen personelle, prozessuale, organisatorische Grenzen überwinden.

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