Keine Zeit, kein Geld, keine Lust

Die sieben Hürden der IT-Modernisierung

08. August 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wer behauptet, moderne Unternehmen brauchten eine moderne IT, erntet zustimmendes Kopfnicken. Schaut man sich dagegen in den Firmen um, sieht es anders aus. Zeit- und Geldmangel, Risikoscheue oder persönliche Faulheit sorgen dafür, dass die Modernisierung immer wieder verschoben wird, wie der Anbieter Unisys in ausführlichen Gesprächen mit CIOs herausgefunden hat.
Modernisierung macht müde CIOs munter (manchmal mindestens).
Modernisierung macht müde CIOs munter (manchmal mindestens).

Dem Zeitgeist entsprechend verkleidet Unisys die Probleme als "Herausforderungen". Dabei nennen die Autoren der Studie im Einzelnen folgende Punkte:

  • Kosten: Zwar argumentieren CIOs mit den erwarteten Einsparungen, wenn die IT erst einmal auf den neuesten Stand gebracht ist. Dennoch tun sich viele Unternehmen schwer, vorab Geld dafür bereitzustellen.

  • Risiko: Entscheider fürchten Risiken für Kerngeschäftsbereiche, falls sie unternehmenskritische Anwendungen verändern. Daher belässt es so Mancher lieber beim Alten.

  • Trägheit: Wieso, es läuft doch gut - das scheint die Mentalität vieler CIOs zu sein. Insbesondere, wenn sie für sich selbst keinen persönlichen Nutzen in einer IT-Modernisierung sehen, schieben sie ein solches Vorhaben gern auf die lange Bank.