Dokumenten-Management

Druckkosten außer Kontrolle

16. November 2009
Von Nicolas Zeitler
Obwohl Unternehmen bis zu fünf Prozent vom Jahresumsatz für Dokumenten-Management ausgeben, wachen viele nicht streng darüber. 60 Prozent haben keine umfassende Strategie für Dokumenten-Management.

Mitarbeiter achten nach Meinung von Führungskräften nur mäßig darauf, Dokumente nicht fehlerhaft oder doppelt auszudrucken. Das ist ein Ergebnis des europaweiten "Document Governance Index", den der japanische Anbieter Ricoh veröffentlicht hat.

Ricoh ist nicht ganz zufällig Anbieter von Lösungen für Dokumenten-Management. Die Umfrage hat allerdings das unabhängige Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes erstellt. 311 Führungskräfte mittlerer und großer Firmen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien und Nordirland wurden befragt.

Die Teilnehmer schätzen, dass das Dokumenten-Management bis zu fünf Prozent ihres Jahresumsatzes verschlingt. Trotzdem hat die Mehrzahl keinen vollen Überblick über die Kosten. Bei immerhin vier von zehn Firmen gibt es eine umfassende Strategie. Die anderen regeln das Dokumenten-Management entweder abteilungsweise, haben nur einzelne Richtlinien dafür oder planen gerade ihre Strategie.

Deutsche Unternehmen liegen der Umfrage zufolge ziemlich genau im europäischen Durchschnitt. Die wenigsten Firmen mit einer umfassenden Strategie für die Dokumenten-Verwaltung gibt es in Frankreich. Spitzenreiter sind die Belgier, von denen 52 Prozent den Umgang mit Dokumenten nach eigenen Angaben voll im Griff haben.

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