Online-Netzwerk

Facebook bringt eigene App für Gruppen-Funktion heraus

18. November 2014
Innerhalb von Facebook gibt es eine Vielzahl von Bereichen: Chats, Gruppen, Nachrichten. Seit einiger Zeit setzt das Netzwerk immer mehr darauf, für einzelne Funktionen eigene Apps zu bauen. Die neueste Anwendung widmet sich den Facebook-Gruppen.

Facebook bringt eine eigene App für Facebook-Gruppen auf den Markt. Damit setzt das Unternehmen seine Strategie fort, Funktionen in eigenständige Apps zu verlagern.

Das Netzwerk veröffentlichte am Dienstagabend die neuen Apps für Facebook-Gruppen in Versionen für Apples Betriebssystem iOS und Android-Geräte. "Diese App wurde für die Menschen entwickelt, die Gruppen häufig und intensiv nutzen", erklärte das Unternehmen. Die App soll es Mitgliedern einfacher machen, Diskussionen innerhalb der Gruppen zu verfolgen. Die Nutzer sollen Symbole für einzelne Gruppen direkt auf dem Hauptbildschirm ihrer SmartphonesSmartphones anlegen können. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennten Anwendungen zu platzieren. Es gibt neben der zentralen Facebook-App eine Reihe weiterer Smartphone-Programme. Mit "Slingshot" können Nutzer einander Fotos schicken. Auch das Foto-Netzwerk Instagram und die Chat-App WhatsApp gehören zum Facebook-Konzern.

Kürzlich lagerte das Netzwerk die Nachrichtenfunktion für Smartphone-Nutzer ganz in die App "Messenger" aus. Nutzer können damit nicht mehr über die reguläre Facebook-App chatten. Das führte zu einigem Grummeln und niedrigen Bewertungen für die App. Zuckerberg verteidigte das Vorgehen später: Die Chat-Funktion laufe so für alle Nutzer schneller.

Im Gegensatz zu der Chat-Funktion sollen Gruppen in der zentralen Smartphone-App von FacebookFacebook erhalten bleiben. "Die Gruppen-Funktion wird nicht aus Facebook ausgelagert", erklärte das Unternehmen. Nach Angaben von Facebook sind 700 Millionen Menschen in Gruppen aktiv. (dpa/rs) Alles zu Facebook auf CIO.de

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