DSL und WLAN

Fritzbox-Router im Vergleich

21. Januar 2016
Mit einem Gerät der Fritzbox-Familie finden Sie einen für Ihre Bedürfnisse passenden Router. Je nach Modell bietet eine Fritzbox mal mehr, mal weniger Funktionen. Unsere Kaufberatung zeigt die Unterschiede.
Die Fritzbox 7490 wird von AVM als DSL-Topmodell positioniert.
Die Fritzbox 7490 wird von AVM als DSL-Topmodell positioniert.
Foto: AVM

Auf seiner Website listet AVM über ein Dutzend verschiedene Fritzbox-Modelle auf – für DSL, Kabel und LTE. Rein äußerlich unterscheiden sich die einzelnen Fritzbox-Modelle mitunter kaum voneinander – die Unterschiede liegen bei der Ausstattung. Während das im Handel rund 190 Euro teure Fritzbox-Top-Modell 7490 (siehe Bild) mit VDSL/DSL-Modem, AC-Dual-WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band, vier Gigabit-LAN-Ports, zwei USB-3.0-Schnittstellen, DECT-Telefonanlage und Mediaserver aufwartet, ist die Fritzbox 4020 für rund 50 Euro deutlich funktionsreduziert: Es gibt lediglich einen WLAN-Router im 2,4-GHz-Band, vier 100-MBit/s-LAN-Anschlüsse, einen USB-2.0-Port sowie Mediaserver-Funktionen ohne internen Datenspeicher.

Top-Modelle ohne Kompromisse

Die Fritzbox 7490 ist das Spitzenmodell, das in Sachen Ausstattung und Leistung die Maßstäbe bei AVM setzt. Das Gerät wird im Handel angeboten und ist bei einigen Providern Bestandteil von VDSL/DSL-Verträgen. Vodafone liefert die Fritzbox 7490 in der Handelsversion aus, 1&1 bietet mit dem HomeServer+ eine mit dem schwarzen Gehäuse zumindest optisch modifizierte Version der Fritzbox 7490 an. Gut: Die Fritzboxen können vom Nutzer leicht mit einer neuen Firmware aktualisiert werden.

Wer auf die eingebauten Telefonfunktionen der Fritzbox 7490 verzichten kann, ansonsten aber die umfassende Ausstattung des Top-Modells benötigt, ist mit der Fritzbox 3490 bestens bedient. Diese Variante ist rund 50 Euro günstiger als ihr großer Bruder.

Für etwas mehr als 100 Euro ist die Fritzbox 3390 zu haben. Ihr WLAN-N-Router mit zwei 450-MBit/s-Datenströmen funkt im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Bereich. Dazu besitzt das Gerät es vier Gigabit- und zwei USB-Anschlüsse.

Die rund 135 Euro teure Fritzbox 7360 bietet für ADSL/VDSL-Anwender ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Zur Ausstattung gehören unter anderem WLANWLAN N mit bis zu mit 300 MBit pro Sekunde, 2 x USB 2.0 sowie vier LAN-Anschlüsse (2 x 100 MBit/s und 2 x 1.000 MBit/s). Für die Telefonie gibt es DECT und eine Anschlussmöglichkeit für analoge Endgeräte. Die Fritzbox 7330 (105 Euro) ist mit der 7360 bis auf einen Punkt funktionsgleich: Sie kann kein VDSL, sondern nur ADSL/ADSL2+. Alles zu WLAN auf CIO.de