Personalabbau befürchtet

Hochtief-Chef bekräftigt Umbaupläne

16. Juli 2013
Hochtief -Chef Marcelino Fernández Verdes hat seine Umbaupläne für den größten deutschen Baukonzern bekräftigt.

"Wir werden das Unternehmen in Europa umbauen", sagte der spanische Chef des vor gut zwei Jahren
mehrheitlich vom spanischen Konkurrenten ACS übernommene Konzerns dem Handelsblatt". Er ziele
auf "kürzere Wege und einfachere Prozesse" ab und wolle "mehr Verantwortung und unternehmerisches Denken aus der Holding in Essen auf die operativen Sparten übertragen". Viele Verwaltungsmitarbeiter
sollen "künftig direkt bei den operativen Einheiten" arbeiten. Was mit den verbliebenen Beschäftigten in der Verwaltung geschieht, ließ er offen. Mitarbeiter befürchten einen Personalabbau.

Zudem kündigte Verdes im Gespräch mit der Tageszeitung Veränderungen im Management an. Zurzeit gibt es nur zwei Vorstände im Konzern - Fernández als Vorstandschef und Finanzvorstand Peter Sassenfeld. Künftig seien "womöglich drei weitere Vorstände nötig für die Sparten Amerika, Asien und Europa." So will er die Sparten enger an den Konzern binden und Probleme wie bei der Beteiligung Leighton in Australien vermeiden. (dpa/rs)

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