Preise für 5 Smart-City-Lösungen

IDC-Ranking der smartesten Städte

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
IDC will Deutschlands größte Städte auf den Prüfstand stellen, Ergebnisse gibt es im April. Zugleich prämierten Bitkom und Cebit die fünf besten Smart-City-Lösungen.

Die Marktforscher und Berater von IDC (International Data Corporation) haben den Start des „Smart Cities Benchmark Deutschland 2012" bekannt gegeben. Im Rahmen des Projektes will IDC die 52 größten Städte Deutschlands mit mehr als 150.000 Einwohnern - darunter Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und München - hinsichtlich ihrer Zukunftsorientierung unter Einbezug von Informations- und Kommunikationstechnologie untersuchen.

Die Bereiche Verwaltung, Gebäude, Mobilität, Energie und Umwelt sowie die Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen sollen dabei im Mittelpunkt des IDC-Vergleichs stehen. „Um diese Bereiche zu bewerten, werden wir die Städte einer Prüfung mit nahezu 100 Indikatoren unterziehen", sagt der Projektleiter bei IDC Mark Schulte. „Die Ergebnisse der Prüfung fließen schließlich in ein Ranking ein, an dessen Spitze wir die smarteste Stadt Deutschlands küren werden."

Sim City 2 - auch die reale Stadt soll vom Einsatz von IT profitieren.
Sim City 2 - auch die reale Stadt soll vom Einsatz von IT profitieren.

Das Beratungsunternehmen verfolgt mit seinem Smart Cities Benchmark nach eigenen Angaben das Ziel, zum einen die „Smartness" auf Seiten der öffentlichen Verwaltung zu untersuchen. Man wolle aber auch darstellen, welche Lösungsansätze Unternehmen der Privatwirtschaft für eine Stadt der Zukunft entwickelt haben.

Das Idealbild einer Smart City

Idealbild sei die „Smart City" - eine Stadt, in der mit Informations- und Kommunikationstechnologie die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert und ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum sichergestellt wird. Die Verantwortlichen in den Städten müssten zugleich auf die Auswirkungen steigender Bevölkerungszahlen in den Bereichen Mobilität, öffentliche Infrastruktur und Dienstleistungen reagieren, Bürger zu einer besseren Nutzung von Strom und Wasser anregen, den Ausstoß von Emissionen reduzieren, die Effizienz interner Abläufe steigern und Bürger mehr an Entscheidungen beteiligen, schreiben die IDC-Forscher.

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