Networking-Ziele stecken

In 6 Schritten zur Wunschkarriere

04. Dezember 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wer sich jährlich mit der eigenen Laufbahn auseinandersetzt, kann gezielt nächste Schritte planen. Manager können auf diese Weise auch Mitarbeiter fördern.

Bei vielen Angestellten stehen aktuell die Jahresgespräche an. Spätestens bei der Vorbereitung auf diese Termine reflektiert man seinen persönlichen Weg und denkt über Wünsche, Ziele und mögliche Veränderungen nach. "Wie geht es für mich weiter?" fragt man dann nicht nur sich selbst sondern vielleicht auch den Vorgesetzten.

Einmal jährlich sollte man sich Gedanken über die nächsten Karriereschritte machen.
Einmal jährlich sollte man sich Gedanken über die nächsten Karriereschritte machen.

Viele Chefs, findet Mary K. Pratt von unserer amerikanischen Schwesterpublikation Computerworld, können diese Frage nur unzureichend beantworten. Weil sie sich zu wenig mit dem Mitarbeiter beschäftigt haben, die Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen nicht ausreichend kennen oder sogar beides.

Karriereexperten empfehlen die Aufstellung einer sogenannten Career Map, eines Karriereplans. Manager unterstützt dieser Plan dabei, gemeinsam mit ihrem Angestellten die nächsten sinnvollen Schritte zu planen. Mitarbeiter selbst, so der Expertenrat, sollten sogar noch weiter denken. Mindestens einmal jährlich sollten sie ihren ganz persönlichen Karriereplan zusammenstellen, mit dem sie über die Anstellung beim aktuellen Arbeitgeber hinausdenken.

Mary K. Pratt hat dazu mit Ginny Clarke gesprochen, die das Buch Career Mapping: Charting Your Course in the New World of Work geschrieben hat. Clarke beobachtet, dass viele Unternehmen eine solche Karriereplanung bereits in Ansätzen verfolgen. Sie dokumentieren, welche Jobs es gibt und welche Fähigkeiten Angestellte dafür mitbringen müssen und archivieren die Lebensläufe ihrer Angestellten. Eine Kombination dieser Initiativen vermisst Clarke jedoch oft.