Kostensenkungen im Fokus

In den Amtsstuben ist Open Source gefragt

24. November 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation spricht sich in einer Studie deutlich für den Einsatz von Open Source in Behörden aus. Wichtigstes Argument sind die erwarteten Senkungen der Lizenzkosten. Dennoch: Jede fünfte Amtsstube (21 Prozent) gibt an, quelloffene Software sei für sie kein Thema.
Effekte von Open Source
Effekte von Open Source

Stichwort Einsparungen: Eine deutliche Mehrheit von 63 Prozent der Befragten gibt an, die Lizenzkosten gesenkt zu haben, weitere 25 Prozent bestätigen das für ihre Behörde zumindest teilweise. Das heißt andererseits, dass zwölf Prozent diesen Effekt nicht erzielt haben.

Was die Betriebskosten angeht, so melden 42 Prozent Reduktionen, 38 Prozent nur teilweise. Bei 20 Prozent schließlich sind die Betriebskosten nicht gesunken.

Den Beamten geht es aber nicht ausschließlich ums Geld: Die Hälfte nennt die größere Herstellerunabhängigkeit als nächsten Vorteil von Open SourceOpen Source, ein weiteres Drittel stimmt in diesem Punkt zumindest teilweise zu. 17 Prozent widersprechen. Alles zu Open Source auf CIO.de

Ein weiteres Ergebnis der Studie: In mehr als jeder zweiten Behörde wird das Thema Open Source seit über drei Jahren diskutiert. Gleichzeitig erklären aber 21 Prozent der Befragten, das sei weder jetzt noch in der Zukunft ein Thema.

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