Innovationen umsetzen

30. Mai 2006
Eine Bugwelle von Ideen ist nötig, denn nur wenige von ihnen schaffen den wirtschaftlichen Erfolg und schließlich den Durchbruch zu erfolgreichen Innovationen.Wichtig sind einerseits ein sinnvolles Management der Ideen, andererseits genügend Freiraum und Begeisterung für Querdenkertum und Neues.

Welten prallen aufeinander: Da sind der Enthusiasmus der Innovatoren auf der einen und die Beharrungskräfte des etablierten Managements auf der anderen Seite. Sie sind oftmals groß geworden mit den Erfolgen von gestern. Heute gilt es für Unternehmen jedoch, Kreativität und spielerische Ideenfindung mit dem trockenen Realismus der Business-Planung in Einklang zu bringen. Zudem müssen Manager die unterschiedlichsten Disziplinen zusammenbringen: Forschung und Entwicklung, IT, Marketing, Prozess- und Unternehmensstrategie – und nicht zuletzt FinanzenFinanzen und Controlling. Top-Firmen der Branche Finanzen

Und dann stehen sie auch noch vor der Herausforderung des Change Managements: Denn Mitarbeiter sind keineswegs von sich aus bereit, sich auf Neues einzustellen. Veränderungsbereitschaft ist jedoch die wichtigste Eigenschaft für eine erfolgreiche Innovationskultur von Unternehmen. Dazu gehören natürlich auch der Mut zu Risiko und Experiment sowie das Eingeständnis, dass letztlich viel mehr Innovationen misslingen als gelingen. Das ist eine Begleiterscheinung der Bugwelle an Ideen, die nötig ist, um Innovationen anzustoßen. Und am Ende des Weges ein paar Ideen erfolgreich vollenden zu können – gereift zur InnovationInnovation. Alles zu Innovation auf CIO.de

Es besteht kein Zweifel: Innovationen auf den Weg zu bringen und zu managen ist für alle Verantwortlichen in Unternehmen ein spannendes, aber auch ein herausforderndes Thema. Die erfolgreiche Innovation beginnt beim Aufspüren aussichtsreicher Ideen. Bei der Fahndung nach ihnen muss man stets darauf achten, dass es sich dabei auch tatsächlich um Neuerungen handelt und bei Produkten etwa nicht allein um Varianten des bisherigen Alten. Diese Varianten würden ansonsten zwangsläufig nur zu kleineren Losgrößen und dadurch auch zu steigenden Herstellungs- beziehungsweise Fixkosten mit geringeren Margen führen.

Die immer komplexer werdende Innovationsmaschine macht es notwendig, Geschwindigkeit und Effizienz durch ein straffes Innovations- Management zu steuern und dem Prozess damit einen wettbewerbsentscheidenden Charakter zu geben. Innovative Unternehmen verstehen es, künftige Trends aus unterschiedlichen Quellen zu kondensieren und mit einer schlagkräftigen Einheit unter Einbeziehung von zentralen und dezentralen Einheiten zum Erfolg zu führen.

Wichtig dabei ist, die Erkenntnis im Kopf zu behalten, dass die heutigen IT-Architekturen in den meisten Fällen nicht darauf ausgelegt sind, die notwendige Flexibilität der Unternehmen zu unterstützen. Analysten von Gartner prognostizieren deswegen einen erheblichen Nachholbedarf. Sie raten deshalb: „CIOs sollten besser heute als morgen die Zukunftssicherheit ihrer IT-Architektur untersuchen.“