Fazit: Apple-Konferenz WWDC

iOS 6 läutet das Ende des iPad 1 ein

14. Juni 2012
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Einige Funktionen des neuen mobilen Betriebssystems von Apple werden erst ab iPad 2 und iPhone 4S funktionieren. Und Siri wird für 15 Sprachen optimiert.

Traditionell informiert Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC über neue Notebooks und stellt die nächsten Versionen seiner Betriebssysteme vor. Auf der dieser Tage veranstalteten WWDC 2012, der ersten nach dem Tod von Steve Jobs, hat der Konzern an diesem Rezept festgehalten. Das Hardware-Highlight kommt eindeutig in Form eines neuen High-End-MacBook Pro. Dieses Notebook im MacBook-Air-Design ist gerade einmal 1,8 cm dick und wiegt 2,02 Kilogramm. Dafür setzt Apple auf einen 15-Zoll-Bildschirm, der auf die Retina-Display-Technik des neuen iPads setzt und eine beeindruckende Auflösung von 2880 x 1800 Pixel bieten kann. Laut Apple sollen Webseiten nahezu in Druckqualität auf dem Bildschirm erscheinen.

Teures MacBook Pro

Diese Funktionen lässt sich der Konzern teuer bezahlen: Die Variante mit 2,3 GHz CPU liegt bei 2279 Euro, wer eine CPU mit 2,6 GHz nutzen möchte, der muss 2899 Euro bezahlen. Vom Display und der Rechenpower profitieren vor allem Nutzer, die sich mit Grafiken und Fotos befassen.

Zusammen mit der Vorstellung des neuen MacBook Pro wurden auch die älteren Modelle einer Frischzellenkur unterzogen. Sowohl das 13-Zoll- als auch das 15-Zoll-Modell erhielten neue Prozessoren aus Intels aktueller Generation, auch die Grafikchips wurden durch aktuelle und leistungsfähigere Modelle ausgetauscht. Die neuen Geräte sollten bereits erhältlich sein.