Healthcare IT


CIO-Struktur für UKE

IT innovativ machen

Sind Sie auf die elektronische Gesundheitskarte vorbereitet? Was bedeutet die Einführung für Sie?

Wir schaffen zunächst entsprechende Hardware mitsamt Konnektoren an. Es wird Multimedia-Terminals an allen Patientenbetten geben, über die auch ein Zugriff auf das Klinische Arbeitsplatzsystem (KAS) des UKE möglich sein wird. Dort kann sich der Patient über seine elektronische Gesundheitskarte (eGK) identifizieren, der Arzt über seinen Heilberufeausweis (HBA). Der Patient bekommt über das Terminal gleichzeitig Informationen über eventuelle Änderungen im Tagesplan, etwa, wenn sich die Visite kurzfristig verschiebt, findet er die Information dort. Alles in allem wird uns die Gesundheitskarte etwa eine halbe Million Euro kosten.

Sie sind kein Informatiker, sondern haben vor Ihrem Start im UKE 11 Jahre als Radiologe in der Uniklinik Essen gearbeitet. Haben Sie eine andere Sicht auf die IT als "disziplintreue" IT-Kollegen?

Ich habe jahrelang in der Onkologie gearbeitet und diese Zeit hat mich sehr geprägt. Medizinisches Personal (und ich persönlich wie auch das UKE trennt nur ungern zwischen "Arzt" und "Pflege") leistete teilweise unglaubliches, um Menschen mit in der Regel lebensbedrohlichen Erkrankungen zu helfen. Oft leider vergebens - ich habe dort Menschen sterben sehen, die teilweise jünger waren als ich. Diese Erfahrungen machen bescheiden. Es geht also nicht darum, die IT als wichtig zu positionieren - IT kann kein Selbstzweck sein. Mir ist es wichtig, mit meinen Mitarbeitern und durch den Einsatz von IT einen Beitrag zu leisten, um Ärzten die Information, die sie brauchen, so schnell und umfassend wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dazu nutzt der Geschäftsbereich IT die Expertise einer ganzen Reihe von Fachleuten - etwa für Softwareverteilung, Kommunikations-Server und SecuritySecurity. Alles zu Security auf CIO.de

Zur Startseite