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Aktiv im CIO-Circle

Karsten Häcker baut IT für Klimawandel-Thinktank auf

12.10.2011
Von Nicolas Zeitler
Ein alter Bekannter aus dem Initiativkreis des CIO-Circle leitet jetzt die IT beim IASS, einem Thinktank für Klimawandel, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien.
Karsten Häcker gehört dem Initiativkreis des CIO-Circle an. Dort ist er zuständig für Fragen zu Green IT.
Karsten Häcker gehört dem Initiativkreis des CIO-Circle an. Dort ist er zuständig für Fragen zu Green IT.
Foto: Katy Otto

Karsten Häcker ist seit August IT-Verantwortlicher am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam. Der CIO-Community ist Häcker seit Jahren als Mitglied im Initiativkreis des Netzwerks CIO-Circle bekannt. Dort ist er Ansprechpartner für das Thema Green IT.

Mit seiner neuen Aufgabe bewegt sich Häcker ebenfalls in diesem Themenfeld. Das IASS versteht sich als Thinktank für Klimawandel, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien. Gegründet wurde das Institut schon Anfang 2009 als gemeinnütziger Verein, Ende 2010 Jahres nahm es offiziell seine Arbeit auf. Das Bundesforschungsministerium und das Land Brandenburg fördern das Institut mit neun Millionen Euro jährlich. Leiter ist der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer.

Forscher bringen eigene Endgeräte mit

Der Posten von Häcker wurde am Institut neu geschaffen. Unter seiner Leitung baut das Institut derzeit IT-Strukturen auf. Die drei wissenschaftlichen Bereiche ("Erdsystem, Energie und Umwelt", "Klimawandel, Auswirkungen, Minderung und Anpassung" und "Globaler Gesellschaftsvertrag für Nachhaltigkeit") und die Verwaltung erhalten getrennte Netze.

Weil sich Anforderungen an Infrastruktur und Services schnell änderten, werde eine "agile IT" aufgebaut, teilte das Institut mit. Häcker will außerdem das Prinzip "Bring you own device" verankern. Wissenschaftler arbeiteten häufig mit eigener Soft- und auch Hardware - vom Server bis zum Endgerät. Bis Ende des Jahres wird das Institut IASS 120 Endgeräte anschaffen, von denen die Hälfte unter Windows und jeweils ein Viertel unter MacOS und Linux laufen werden. Server wird die Instituts-IT ebenfalls für alle drei Plattformen aufsetzen.

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