Smartphone-Nutzung

Kein Privat-Blackberry im Betrieb

10. März 2010
Von Nicolas Zeitler
Angestellte sollten ihr beruflich genutztes Smartphone nicht selbst kaufen. Stellt die IT-Abteilung die Geräter aller Mitarbeiter, spart sie Geld und entgeht Sicherheitsrisiken.

Drahtlose Kommunikation breitet sich in Firmen mehr und mehr aus. Nicht allen gelingt es auf Anhieb, die Kosten in den Griff zu kriegen. Die Lösung liegt aus Sicht der Marktbeobachter von Gartner in strikten Richtlinien, die auch durchgesetzt werden müssen. Zehn bis 20 Prozent ihrer Kosten für drahtlose Kommunikation könnten Unternehmen damit einsparen, schätzen sie.

Gartner beobachtet bei seinen Kunden, dass die drahtlose Kommunikation in vielen Firmen langsam durch die Hintertür Einzug gehalten hat - ohne dass sie umfassend geplant und geregelt wurde. Genau das ist aber nötig, um Ressourcen zu schonen, heißt es in dem Papier "Key Enterprise Wireless service Policy Guidelines to Maintain Cost and SecuritySecurity Control". Alles zu Security auf CIO.de

Denn die Preise für drahtlose Kommunikation werden zwar auf der einen Seite immer niedriger. Andererseits nimmt die Nutzung so stark zu, dass die Kosten je Nutzer dennoch steigen. Gartner empfiehlt daher, nicht jedem Angestellten die Kommunikation über sein Smartphone oder andere drahtlose Geräte grundsätzlich zu bezahlen.

Die Entscheidung darüber, wer Anspruch auf vom Unternehmen bezahlte Drahtlosdienste hat, könne sich zum einen nach der Art der Arbeit richten: Wer viel außerhalb des Büros unterwegs sei, dem seien die Smartphone-Telefonkosten zu erstatten. Das gelte natürlich auch für IT-Mitarbeiter, die ständig im Büro unterwegs seien, um Computer zu warten. Eine nicht ganz so belastbare, aber dennoch zu rechtfertigende Differenzierung könne man auch nach Hierarchieebene treffen.

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