Lightning-Sticks und WLAN-Festplatten

Mehr Speicherplatz für iPhone und iPad

27. November 2015
Von Patrick Woods
Egal ob man in den Urlaub fährt und Filme für die Fahrt einpacken will oder unterwegs Fotos sichern möchte: Externe Speicherlösungen sind ideale Helfer.

Externe Speicherlösungen kommen dann ins Spiel, wenn das iPadiPad oder iPhoneiPhone nicht genug eingebauten Speicher hat. Im Urlaub Hunderte Fotos schießen oder ein Filme für die lange Fahrt mitnehmen? Da stößt der interne Speicher schnell an Grenzen. Dabei helfen externe Speicher. Auch als Backup-Speicher für unterwegs oder für Geschäfts-reisende mit großen Dateisammlungen können sie ideal sein. Wer ein iOS-Gerät mit ausreichend viel Speicherplatz hat, braucht keine dieser Lösungen. Alles zu iPad auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de

Sie können auf Knopfdruck Bilder sichern, um den Speicherplatz auf dem iPhone zu schonen. Dazu bieten viele die Möglichkeit, Backups zu machen, viele Dokumente dabei zu haben oder große Dateien zwischen iOS-Geräten zu tauschen. Wir haben vier Produkte ausprobiert, die unterwegs Extra-Speicherplatz bieten. Zwei sind drahtlos, konkreter WLAN-Festplatten, zwei andere Lightning-Speichersticks für iPhone und iPad. Alle kommen mit ihrer eigenen App. Damit kann man Dateien vom Speichermedium betrachten oder abspielen, auf das iOS-Gerät kopieren und in andere Apps exportieren. Auch der umgekehrte Weg ist meistens möglich.

Sandisk iXpand Flash Drive

Der Speicherspezialist Sandisk bietet mit den iXpand-Reihe zwischen 16 und 128 Zusatz-GB Platz für unterwegs. Der breite Stick kommt mit USB- (2.0) und Lightning-Anschluss – hat dazu noch einen eingebauten Akku. Dieser soll den Stromverbrauch des iPhone reduzieren, da sich der iXpand selbst versorgt.

Klobig: Das Gerät von San Disk bringt zwar einen eigenen Akku mit, den man an Mac oder PC lädt, schön ist die Lösung aber nicht gestaltet.
Klobig: Das Gerät von San Disk bringt zwar einen eigenen Akku mit, den man an Mac oder PC lädt, schön ist die Lösung aber nicht gestaltet.

Bevor es mit dem Sandisk-Stick losgehen kann, laufen wir allerdings zunächst vor eine Wand. Unser Testexemplar funktioniert nicht unter iOS 9. Wir müssen zunächst die Firmware aktualisieren. Was nach banalem Update-Alltag klingt, ist hier nicht ganz trivial: denn die Firmware können wir nur auf zwei Arten aktualisieren: Entweder mit der iOS-App – wenn man noch ein Gerät mit iOS 8 besitzt. oder mit einem Tool von Sandisk. Dies gibt es jedoch ausschließlich für Windows. Wer also weder einen PC noch ein iOS-8-Gerät greifbar hat, könnte den Stick nicht zum Einsatz bringen. Mehr als ärgerlich.

Das Sandisk iXpand ist das langsamste Laufwerk im Test. Punktabzüge gibt es für die Firmware, die sich nur via iOS 8 (!) oder Windows aktualisieren lässt. Als Foto-Speicher auf Reisen tauglich, mehr nicht.
Das Sandisk iXpand ist das langsamste Laufwerk im Test. Punktabzüge gibt es für die Firmware, die sich nur via iOS 8 (!) oder Windows aktualisieren lässt. Als Foto-Speicher auf Reisen tauglich, mehr nicht.

Wenn iXpand dann läuft, steigert das die Freude nur bedingt. Es sind viele kleine Haken und Ösen, die stören können. Zum einen ist Sandisks Stick leider die langsamste Lösung im Vergleich. Nur rund 14 Mb/s zeigt der Tacho bei Lese- und Schreibgeschwindigkeit an. Das ist längst nicht mehr zeitgemäß. Apropos modern: die App „iXpand Sync“ erledigt zwar die gewünschten Aufgaben weitgehend klaglos, hakt aber doch ein einigen Stellen. So ist die Oberfläche noch nicht für die größeren iPhones ab der Nummer 6 angepasst. Zudem bremst sich die App im Test manchmal selbst aus und reagiert einige Sekunden nicht mehr.

Zur Startseite