Backup aus der Cloud

Mittelstand prädestiniert für Recorvery-as-a-Service

08. November 2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Lösungen rund um Disaster Recovery kommen künftig vermehrt aus der Cloud, prognostiziert Marktforscher Gartner. Doch das so genannte Recovery-as-a-Service-Modell (Raas) eignet sich nicht für alle Unternehmen gleichermaßen.
Foto: iconshow - Fotolia.com

Auch Recovery-Anwendungen werden künftig immer häufiger aus der Cloud kommen, angetrieben von einem zunehmenden Bedarf des Mittelstandes an standardisierten Backup-Lösungen in Form von On-Demand-Angeboten. Das prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner in einem aktuellen Analysepapier. Danach werden bis zum Jahr 2014 30 Prozent aller mittelständischen Firmen auf so genannte Recovery-as-a-Service-Lösungen (RaaS) zurückgreifen.

Größere Firmen nutzen eigene Infrastruktur

Nach Gartner ist unter Raas die gesteuerte Replikation virtueller Maschinen (VMs) und anfallender Produktionsdaten in der Cloud Umgebung eines Service-Providers zu verstehen. VM können auf diese Weise aktiviert werden, um Wiederherstellungsszenarien entweder zu testen oder real durchzuführen. Ausstattung und Standort des Rechenzentrums können dabei ebenso wie die anfallenden Kosten je nach Provider erheblich varieren.

Vor allem der Mittelstand wird Gartner-Prognosen zufolgen für eine signifikante Steigerung der Umsätze am RaaS-Markt sorgen, die zwischen umgrechenet 109 und 730 Millionen Euro liegen sollen. Größere Unternehmen mit einem Funktionshaushalt von 730 Millionen Euro und mehr werden nach Einschätzung von Gartner für ihr Recovery-Management über Einrichtungen, Infrastrukturen und Support-Teams verfügen, die für die Auslagerung in die Cloud zu komplex sind. Kleine Firmen wiederum werden voraussichtlich gar nicht über eine formelle Strategie für das Disaster-Management verfügen

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