Die Hälfte des Mittelstands schläft bei IT-Sicherheit

Null Absicherung gegen Datenverlust

19. Dezember 2007
Von Alexander Galdy
Fast die Hälfte der deutschen mittelständischen Unternehmen ist im Ernstfall nicht gegen Datenverluste abgesichert. Sie sind gerade erst dabei, an der Einführung von Sicherheitstechnologien zu arbeiten oder diese zu planen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von Net-App durchgeführte Umfrage unter IT-Managern. Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt ist der Wert aber noch ganz gut. Vielerorts sieht es düsterer aus.
53 Prozent der deutschen Unternehmen sind für den Ernstfall eines Datenverlustes gewappnet.
53 Prozent der deutschen Unternehmen sind für den Ernstfall eines Datenverlustes gewappnet.

In Deutschland sehen sich 53 Prozent der befragten Firmen bestens gegen Datenverlust gewappnet. Nur in der Schweiz und in den Niederlanden sieht es in diesem Punkt besser aus. Trotzdem stehen die Unternehmen hierzulande europaweit betrachtet überdurchschnittlich gut da.

Nur jeder dritte IT-Entscheider in Europa schätzt die Vorbereitungen im eigenen Betrieb als umfassend ein. 60 Prozent arbeiten noch an einer Absicherung. Fünf Prozent waren so ehrlich und gaben zu, ihr Unternehmen für völlig unvorbereitet zu halten. In Deutschland sind es vier Prozent.

Die Datenmenge wächst

"Wer heute auf mögliche Datenverluste nicht vorbereitet ist, riskiert viel", sagt Manfred Reitner von Net-App, "da ohne Daten nichts mehr geht." Seiner Meinung nach, muss die Datensicherheit an erster Stelle stehen. Da die Informationsmenge stetig und vor allem auch immer schneller steigt, wird dies immer mehr zu einer Herausforderung.

Über die Hälfte der Befragten gab an, dass ihr Speicherbedarf innerhalb eines Jahres um mehr als 20 Prozent angestiegen ist. Den gewachsenen Bedarf führen die IT-Verantwortlichen hauptsächlich auf die Zunahme von Dokumenten zurück, gefolgt von gestiegenen Benutzerzahlen und E-Mails.

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