Die CIOs schweigen über erfolgreiche Projekte

ROI-Werte für RFID-Projekte fehlen

23. März 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Momentan überlegen CIOs dreimal, ob sie RFID-Technologien nutzen oder nicht. Der Grund dafür: Es mangelt an ROI-Zahlen. Und: Wer RFID erfolgreich eingeführt hat, behält es lieber für sich.

Es gibt zu wenige klare Erhebungen über den ROIROI von RFID-Technologie. Daran und an fehlenden Erfahrungsberichten liegt es, dass viele Firmen RFID nur zögerlich in ihre Unternehmen bringen, vermuten die Experten vom New Yorker Forschungsinstitut Abi Research. Alles zu ROI auf CIO.de

ROI-Erhebungen bestimmen, ob die Technologie ins Unternehmen kommt oder nicht. In einer Studie von Abi Research nannten die 185 Befragten den Mangel an ROI-Daten als dritthäufigsten Grund, weshalb sie RFID nicht einsetzen.

"Vor allem während eines Abschwungs ist ein schneller und positiver ROI wichtig für potenzielle Nutzer", sagt Michael Liard von Abi Research. "Wir fragten unsere Studienteilnehmer, was sie sich vom RFID-ROI erwarten."

Einen ROI von zwölf bis 24 Monaten erwarten 38,3 Prozent der Befragten. Allerdings hoffen 36,7 Prozent auf einen viel schnelleren ROI: Sie kalkulieren mit weniger als einem Jahr. Einen langfristigen ROI von mehr als zwei Jahren erwarten lediglich 6,7 Prozent. 18,3 Prozent der Befragten können gar nicht zum Thema beitragen und enthalten sich ihrer Stimme.