Entwicklung des Berufsbildes umstritten

Rollenwandel: CIOs halten an IT-Wissen fest

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Propaganda vom CIO als Business-Mann scheint nicht überall auf offene Ohren zu stoßen. In einer Umfrage von CIO.de haben jedenfalls knapp zwei Drittel angegeben, IT-Fachwissen würde künftig in ihrem Beruf wieder wichtiger.
Klare Sache: 63 Prozent der CIOs setzen darauf, dass Technik-Wissen wieder mehr gefragt ist.
Klare Sache: 63 Prozent der CIOs setzen darauf, dass Technik-Wissen wieder mehr gefragt ist.

Eine Mehrheit von 63 Prozent besteht auf der Position des Technikers. Demgegenüber erklärt mit 21 Prozent nur gut jeder Fünfte, Management-Wissen werde wichtiger. 16 Prozent schließlich gehen davon aus, dass sich das Rollenbild in diesem Jahr nicht verändert.

Diese Ergebnisse heben sich deutlich von denen einer vergleichbaren Umfrage ab, die CIO.de im November 2006 durchgeführt hat.

Damals sagte mehr als jeder Zweite (56 Prozent), die Bedeutung von Management-Wissen nehme zu.

Dass IT-Fachwissen wichtiger wird, hatten 39 Prozent angegeben. Fünf Prozent schließlich glaubten nicht an eine Veränderung.