Healthcare IT


Smartphones und Tablets für Ärzte

SAP macht E-Patientenakte mobil

29. November 2012
Von Hartmut  Wiehr
Über eine mobile Lösung auf Basis einer SAP-App greifen Ärzte der Arcus-Kliniken Pforzheim direkt auf Patientendaten zu. Das System soll für alle KIS taugen.

Ärzte und Pflegepersonal sind viel unterwegs im Krankenhaus. Ein stationärer Arbeitsplatz mit PC ist deshalb nur teilweise sinnvoll. Was schon länger notwendig gewesen wäre, ist jetzt technisch machbar: eine mobil ausgestattete Patientenversorgung an wechselnden Orten, aber mit konstant erreichbarem elektronischen Datenbestand.

SAP und das Systemhaus PlanOrg bieten direkten Zugriff auf KIS- und Bilddaten. Doch die Ausrüstung mit mobilen Geräten ist teuer.
SAP und das Systemhaus PlanOrg bieten direkten Zugriff auf KIS- und Bilddaten. Doch die Ausrüstung mit mobilen Geräten ist teuer.
Foto: PlanOrg

Das SAP-Systemhaus PlanOrg Informatik aus Jena hat ein Projekt bei den Arcus-Kliniken in Pforzheim umgesetzt, das beides zusammenbringt – klassische medizinische Bedürfnisse und heutige Möglichkeiten, die die IT zur Verfügung stellt.

In Pforzheim arbeitet man ab sofort mit der mobilen elektronischen Patientenakte "mobile.EMR" (Electronic Medical Record). Laut PlanOrg ist es mit dieser Applikation möglich, sich während der Behandlung im Arztzimmer oder während der Visite "alle relevanten administrativen, medizinischen und pflegerischen Patientendaten aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) Orbis von Agfa Healthcare zu verschaffen".

Dazu müssen die Klinikärzte natürlich mit mobilen Endgeräten ausgestattet sein, was das IT-Budget zusätzlich belastet. In der ersten Projektphase werden zunächst 20 Klinikärzte mit SmartphonesSmartphones oder TabletsTablets ausgerüstet. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de