3D, Schiebe-Notebook, Touch-Screen

So sieht der Laptop 2015 aus

13. August 2009
Von Brian Nadel und
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der Wandel ist immens. Das Notebook-Klappformat könnte einem Schiebemechanismus weichen. Die Funktionalitäten werden immer besser. Nur der Akku bleibt vorerst unverzichtbar.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich beim Thema Laptops vieles verändert. Die Geräte wurden schneller, bekamen farbige Bildschirme und W-LAN. Nun soll auch bald am bislang unangetasteten Klappformat gerüttelt werden, das stets die Tastatur und den Bildschirm freilegte.

Experten rechnen in den kommenden sechs Jahren mit beträchtlichen Veränderungen bei Aussehen und Funktionalität der Noteboks. Brian Nadel von unserer US-Schwesterpublikation Computerworld hat Designern, Ingenieuren und Vermarkter gesprochen.

Als erstes wirft Nadel einen Blick auf die Konzept-Notebooks. Ähnlich wie bei Autoschauen wird hier gezeigt, was die Zukunft bringen könnte. Designer lassen sich zwar ein wenig über die Schulter schauen, verraten aber selten, für welche Firmen sie gerade arbeiten. Viele dieser Geräte arbeiten mit einem Touch-Screen. So kann beispielsweise blitzschnell das Gerät abgeschaltet werden, wenn unerwünschte Zuschauer nahen.

Konzept-Notebooks

Der Compenion erinnert an ein Schiebehandy.
Der Compenion erinnert an ein Schiebehandy.

Das Konzept-Notebook Compenion vom Stuttgarter Designer Felix Schmidberger nimmt große Anleihen bei Schiebehandys. Anstatt den Deckel des Notebooks aufzuklappen, wird geschoben. Diese Methode spart Platz und ermöglicht so ein leichtes System mit einem vergleichbar großen Bildschirm.