Consultant-News


9 Absagegründe

Unzuverlässigkeit ist das Aus für Freiberufler

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Kurz vor Projektstart springt der externe IT-Spezialist ab - das ist für neun von zehn Entscheidern ein Grund, den Freien nie wieder zu engagieren. Überhaupt richtet sich Kritik an Freelancern vor allem gegen deren Unzuverlässigkeit, wie die Projekt-Börse Gulp berichtet.

Der Markt meint es derzeit gut mit IT-Freelancern - was diese offenbar übermütig macht. Endkunden wie Projektanbieter klagen über Unzuverlässigkeit bei IT-Freien. Das geht aus einer Umfrage der Münchener Projektbörse Gulp hervor. Teilgenommen haben 107 Projektanbieter und 15 Einkäufer in Unternehmen.

Wie freie IT-Fachleute laut Gulp ihre Kunden vergraulen.
Wie freie IT-Fachleute laut Gulp ihre Kunden vergraulen.
Foto: Gulp

Die Autoren der Umfrage wollten wissen, aus welchen Gründen Entscheider die Zusammenarbeit mit einem IT-Freien für immer beenden würden. Hauptgrund für neun von zehn Befragte: Der Freie springt trotz Zusage kurz vor Projektstart wieder ab.

Fast ebenso viele, 81 Prozent, würden nie wieder einen Freelancer beauftragen, der das Projekt wegen eines attraktiveren Angebots abbricht. Mehr als jedem Zweiten (53 Prozent) reicht es schon, wenn der Externe einen Interviewtermin nicht einhält.

Alles kreist um Unzuverlässigkeit

Alle diese Punkte kreisen um das Thema Unzuverlässigkeit. Wie Gulp berichtet, tauchte dieses Stichwort auch unter dem Sammelbegriff "Anderes" auf. Hier konnten die Befragten freie Angaben machen - und nannten oft Unzuverlässigkeit, Nichteinhalten von Terminen und Nichteinhalten von Stundenabsprachen als Probleme mit Freien.

Zur Startseite