Großprojekt geht an den Start

US-Regierung will mit SOA bis 2017 fünf Milliarden Dollar Verwaltungskosten sparen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine Behördenlandschaft, in der das eine Amt nicht weiß, was das andere tut - damit soll Dank SOA bald Schluss sein in den USA. Die Regierung hat jetzt in Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern ein ambitioniertes Projekt gestartet. Und damit auch Andere etwas davon haben, wird das Ganze auf einer Wiki-Page dokumentiert.

Federal Service-Oriented Architektur Community of Practice, kurz: SOA Cop - so lautet der Name der behördenübergreifenden Expertengruppe, die den Wunsch nach einheitlichen Finanz- und Personalverwaltungs-Systemen in die Wirklichkeit umsetzen soll.

Dabei will die Community zunächst die heterogenen Finanzdatenbestände der verschiedenen Regierungsstellen integrieren. Dann sollen die Finanzanwendungen mit dem SOA-basierenden Human-Resources-System verbunden werden.

Mit dem Großprojekt, das als eines der ambitioniertesten in den USA gilt, will die dortige Regierung innerhalb von zehn Jahren fünf Milliarden Dollar Kosten sparen.

Doch auch externe SOA-Interessierte sollen davon profitieren können: Die Arbeit wird auf http://colab.cim3.net/cgi-bin/wiki.pl?WikiHomePage dokumentiert.

Wie einer der Chairmänner der SOA Cop berichtet, sitzen bei dem Projekt verschiedene Unternehmen wie Booz Allen Hamilton, Data Access Technologies und Sun Microsystems mit am Tisch. Es gehe um eine plattformneutrale Architektur, die nicht auf einer herstellerspezifischen Lösung aufsetzt, wie es beispielsweise früher bei der Corba-Implementierung von IBMIBM der Fall war. Alles zu IBM auf CIO.de

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