Die Tablet-PC-Strategie

Was der SAP-CIO mit dem iPad 2 vorhat

23. März 2011
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
SAP zählt zu den Protagonisten eines Unternehmenseinsatzes von Tablet-PCs. Unsere Kollegen von "CIO.de" haben daher SAP-CIO Oliver Bussmann nach seinen Plänen für das iPad 2 befragt.

CIO.de: Herr Bussmann, wie finden Sie das neue iPad 2?

Oliver Bussmann: Ich werde es selbst noch testen müssen. Aber die neuen Funktionen wie Front- und Back-Kamera und die Änderungen im Design haben für mich zunächst nichts mit der Tatsache zu tun, dass das iPad 2 jetzt besser für den Einsatz im Unternehmen geeignet wäre. Das liegt in erster Linie in einer verbesserten Verarbeitungsgeschwindigkeit durch den neuen, schnelleren Dual-Core-Prozessor A5.

Wir bei SAP haben aktuell rund 3.500 iPads im Einsatz. Die Praxistauglichkeit für die tägliche Nutzung bei SAP ist aus unserer Sicht also schon jetzt gegeben. Dafür hat mein Team gesorgt.

CIO.de: Müssen Sie diese iPads jetzt gegen das iPad 2 austauschen?

Bussmann: Nein, das ist nicht nötig. Das iPad der ersten Generation ist für unseren Business-Einsatz wie gesagt bestens gerüstet. Wir entwickeln Apps, die Sie auch im Appstore von Apple finden, zum Beispiel den SAP BusinessObjects Explorer für Mobile Dashboards.

CIO.de: Welche Tablet-PCs stehen noch auf Ihrer Einkaufsliste?

Bussmann: Natürlich nenne ich hier das Playbook von RIM sowie die Android Tablet-Geräte. Dieses Jahr werden circa 75 Tablets auf den Markt kommen. Da muss ich als CIO gemeinsam mit meinem Team selbstverständlich die Spreu vom Weizen trennen.