iPad


BI auf Tablet-PCs

Was sich CIOs vom iPad erhoffen

24. Februar 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Neunziger hatten Excel am Desktop, heute hat man Business Intelligence (BI) auf dem iPad. Der US-Ölkonzern Chevron und die kanadische TD Bank wollen mit dem iPad für schnellere Entscheidungen sorgen.

"Neue Mobility-Strategien werden den Workflow in Unternehmen verändern", sagt Peter Breunig. Er ist General Manager Technology Management and Architecture beim US-Ölkonzern Chevron. Entscheidungen würden künftig schneller getroffen und umgesetzt, so Breunig gegenüber unserer Schwesterpublikation Computerworld.com.

Was sich IT-Manager vom Apple iPad erhoffen.
Was sich IT-Manager vom Apple iPad erhoffen.

Diese Einschätzung will der Manager jetzt anhand eines Pilot-Projektes überprüfen. Er stattet Anwender mit mehreren mobilen Endgeräten aus. Wenn das Blackberry Playbook 7-inch Tablet ausgeliefert wird, will Breunig es in die Tests einbeziehen. Allerdings verrät er leider er nicht, wie er Erfolg definieren und messen will.

Es geht ihm dabei vor allem um die Verfügbarkeit von Business Intelligence (BI) auf Handhelds. In den Neunziger Jahren habe man Excel auf dem Desktop gehabt, so der IT-Manager. Das iPad und Co. eröffneten nun ganz neue Möglichkeiten.

Breunig kommt schnell auf einen neuralgischen Punkt zu sprechen: Sicherheit. IT-Security und das Ausformulieren der Policies machten ihm Sorgen, erklärt er offen. Das gelte insbesondere für Zugangs- und Identitäts-Management. "Wer verfügt über welches Gerät und über welche Daten - das ist nicht so einfach, wie es sich anhört", so der Manager.