Anbieter-Konsolidierung erst ab 2011 erwartet

Web Collaboration wird zum Wachstumsmarkt

18. Dezember 2006
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Es wird nicht bei Web-Konferenzen bleiben: Die Experten von Frost&Sullivan trauen dem Markt für Online Collaboration Services in den kommenden Jahren eine dynamische Entwicklung zu. Ab 2011 soll dann die Konsolidierungswelle rollen.
Das Umfeld von Online Collaboration Services
Das Umfeld von Online Collaboration Services

Von virtuellen Arbeitsräumen über Wikis und Weblogs bis Database Tools: Online-Zusammenarbeit ist ein Kuchen mit vielen Rosinen. Die Analysten haben ausgerechnet, dass im vorigen Jahr 682 Millionen US-Dollar damit verdient wurden. Ihre Prognose: Bis 2010 legt das Marktvolumen um 300 Prozent zu.

Davon wollen nicht nur Platzhirsche wie MicrosoftMicrosoft und Webex profitieren, sondern auch Newcomer wie Convenos, Central Desktop, HyperOffice und Near-Time. Frost&Sullivan geht davon aus, dass sich der zurzeit stark fragmentierte Markt ab 2011 konsolidieren wird. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Dabei gilt für die Analysten jeder Online-Service, der per Internet erreicht werden kann, als web-basierte Zusammenarbeit.

Kollegen von Ost bis West am selben virtuellen Tisch

Kernpunkt mögen bisher Web-Konferenzen gewesen sein oder, allgemeiner gesagt, Online-Zusammenarbeit zur gleichen Zeit. Mit zunehmender Globalisierung und der damit verbundenen Notwendigkeit, Kollegen und Geschäftspartner aus verschiedenen Kulturen und Zeitzonen virtuell an einen Tisch zu bringen, steigt der Bedarf an Lösungen für zeitlich nicht-synchrone Lösungen. Frost&Sullivan spricht von der zweiten Generation multinationaler Konzerne (MNCs) und ihren Bedürfnissen.