Verkäufer müssen in diesem Jahr mit Schwierigkeiten rechnen

Weniger Ausgaben für die IT

18. Januar 2007
Von Tanja Wolff
Weltweit werden die Firmen in diesem Jahr weniger in IT-Güter und Dienstleistungen investieren. In den vergangenen zwei Jahren stiegen die Ausgaben jeweils um acht Prozent. Für 2007 wird sich das Wachstum um drei Prozent verringern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Marktforscher von Forrester Research.

Laut der Studie werden für die Technik 2007 etwa 1,55 Billionen US-Dollar ausgegeben. Die Investitionen der amerikanischen Unternehmen steigen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Das ist die geringste Wachstumsrate seit 2003.

"Das Ergebnis ist eine Warnung für IT-Verkäufer, die sich 2007 in einem schwierigen Umfeld zurechtfinden müssen", sagt Andrew Bartels, Analyst bei Forrester Research. Obwohl der Verkauf in Amerika zu den größten Technologie-Märkten in der Welt zähle, würde man auch dort schwer damit zurechtkommen, dass die CIOs weniger oder erst später Geld für die IT ausgeben.

Vor einem Jahr gingen die Analysten davon aus, dass es 2007 nur einen kleinen beziehungsweise überhaupt keinen Zuwachs im Bereich IT-Erwerb geben würde. Der Grund: Sie rechneten mit einem starken Abschwung der US-Wirtschaft. Jetzt scheint die Situation allerdings nicht ganz so schlecht zu sein. Doch der Rückgang wird immer noch stark genug sein, um Einfluss auf die großen US-Handelspartner in Asien sowie Süd- und Nord-Amerika zu nehmen.

Die Analyse unterscheidet zwischen dem Einkauf von IT (Software, Computer und Services) und Ausgaben auf einer betrieblichen Budgetbasis (Abschreibungen bei Güterkäufen, plus IT-Services-Erwerb, plus IT-Mitarbeiter-Kosten). CIOs bewerten ihre IT-Ausgaben mit Hilfe einer Ertragsrechnung.