Mobile Applications Report 2011

Deutsche Bank Apps weltweit Spitze

29.11.2011, von Ursula Pelzl

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Verständliche Inhalte, Links auf Facebook, Twitter und die eigene Homepage - die Apps der Deutschen Bank landen im weltweiten Vergleich auf Platz eins.

Im Durchschnitt erzielten die bewerteten Apps der 50 Top-Banken weltweit 35 Punkte.Vergrößern
Im Durchschnitt erzielten die bewerteten Apps der 50 Top-Banken weltweit 35 Punkte.
Foto: Pelzl & Pelzl

Die mobilen Angebote der Deutschen Bank und der französischen Caisse d’Epargne sind die Gewinner im weltweiten App-Benchmarking von MyPrivateBanking. Sie teilen sich den ersten Platz mit jeweils 50 von 100 erreichbaren Bewertungspunkten für ihr App-Portfolio. Unter den Top-Ten ist mit der Citibank nur ein US-Institut vertreten. Als beste einzelne App wurde eine mobile Anwendung der Bank of China bewertet.

Die Apps der Deutschen Bank konnten laut Studie besonders mit verständlich aufbereiteten Inhalten punkten. Auch die Verlinkung auf die jeweiligen Seiten der Deutschen Bank auf Facebook und Twitter sowie zur Homepage überzeugten die Tester, die insgesamt 200 Apps der 50 größten Banken der Welt untersucht haben. Den Apps der Caisse d’Epargne bescheinigt der "Mobile Applications Report2011" sehr gute Funktionalitäten und ein klares und nutzerfreundliches App-Design.

Insgesamt stehen die Finanzinstitute jedoch in der Entwicklung mobiler Angebote erst am Anfang, so das Fazit der Experten. Zwei Drittel aller untersuchten Banken-Apps bieten nur Basis-Angebote, sehr begrenzte Funktionalitäten und noch weniger Inhalte. Einige Geldinstitute stellen ihren Privatkunden gar keine mobilen Anwendungen zur Verfügung - obwohl die Zahl kostenloser Apps weltweit stark wächst.

Die große Mehrheit der Banken scheint dies nicht zu interessieren, so die Studie. Sie ignorieren das Potenzial mobiler Applikationen. Denn mit Apps lassen sich Kunden binden, Produkte vermarkten, Unternehmensinformationen platzieren und die eigene Marke in den Köpfen der Kunden verankern. Den meisten Finanzinstituten fehle eine ganzheitliche Strategie zum Thema mobile Anwendungen.

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