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| Hacker ersteigern Notebooks im Fundbüro | |
| Betrug leicht gemacht | |
06.06.2008, von Andreas Schaffry
Hacker, die kostengünstig Notebooks mit wertvollen Daten suchen, sind bei Fundbüros in deutschen Großstädten und an Flughäfen an der richtigen Adresse. Cyber-Kriminelle ersteigern entweder die Laptops, um unberechtigt an sensible Daten zu gelangen, oder sie nutzen gezielt menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft aus. Das ist das Ergebnis einer telefonischen Umfrage unter Fundbüros und Flughafen-Fundbüros, die Firebrand Training, ein Anbieter von IT- und Management-Kursen, durchführte.
| Um an sensible Daten zu kommen, ersteigern Cyber-Kriminelle entweder Laptops oder sie besorgen sich diese, indem sie gezielt die Hilfsbereitschaft von Mitarbeitern im Fundbüro ausnutzen. Foto: MEV Verlag |
Hacker suchen und finden offenbar immer neue Möglichkeiten, um Anwender auszutricksen und an deren sensible Daten zu kommen.
Cyber-Kriminelle in Deutschland kommen relativ einfach an verlorene Notebooks, die in Fundbüros abgegeben wurden. Zum einen versteigern einige Einrichtungen die Notebooks, ohne vorher die darauf gespeicherten Daten sowie die für deren Nutzung benötigte Software zu löschen.
Zum anderen sind die Erfolgsaussichten von Social-Engineering-Aktivitäten relativ groß, bei denen die Betrüger gezielt die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter in Fundbüros ausnutzen.
Auf die Frage, ob man einen verlorenen Laptop ausnahmsweise auch ohne Angabe von Seriennummer oder Kaufbeleg zurück erhalten könne, antworteten fast alle der Angestellten der befragten Fundbüros mit "Ja".
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