| Inhalt dieses Artikels: | |
| 3 Tipps für die Talent-Förderung | |
| ITler wollen Kontrolle über ihre Karriere | |
10.07.2012, von Andrea König
Wer gute IT-Experten halten will, muss sie individuell fördern. Robert Half rät zum Training von Soft Skills und einem Mix aus Einzel- und Teamprojekten.
| Sinnvolle externe Fortbildungen sollte man unter einer Bedingung genehmigen: Der IT-Experte muss das Wissen im Anschluss an Kollegen weitergeben. Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG |
John Reed von der Personalberatung Robert Half ist überzeugt: Unternehmen können Talente nur dann unter Vertrag nehmen und halten, wenn sie ihnen sinnvolle Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten. Gerade während der Wirtschaftskrise haben viele Arbeitgeber an Weiterbildungsangeboten gespart. Als die Krise überwunden war, hätten viele die Angebote nur langsam wieder aufgenommen, schreibt Reed in einem Beitrag für unsere amerikanische Schwesterpublikation Computerworld.
Laut einer Umfrage von Robert Half bewerten 87 Prozent der befragten CIOs das Unternehmenswachstum ihres Arbeitgebers optimistisch. Bereits heute sprechen 65 Prozent davon, dass das Finden von IT-Talenten für sie eine Herausforderung darstellt. Um Talente ins Unternehmen zu holen und sie dort zu halten, rät Reed zu den folgenden Maßnahmen:
1. Mitarbeiter individuell fördern: Es gibt nicht ein Weiterbildungs- und Entwicklungskonzept, das zu allen IT-Experten in einem Unternehmen passt, schreibt John Reed von Robert Half. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Entwicklungsschritte und Angebote die einzelnen Mitarbeiter sich für ihre Karriere wünschen. Es reicht auch nicht, nur ein einziges Mal über dieses Thema zu sprechen. Gerade bei Top-Talenten sollte man regelmäßig das Gespräch suchen, denn ihre Interessen und Ziele werden sich mit der Zeit ändern.
Eine solche individuelle Förderung von Mitarbeitern ist nach Meinung von Reed einfacher und kostengünstiger als viele erwarten würden. Als mögliche Maßnahmen für das Ausbilden neuer Fähigkeiten nennt er herausfordernde Projekte, die Möglichkeit der Projektleitung und Mentorenprogramme. Fragt ein ITler nach einer Weiterbildung, die im Unternehmen nicht angeboten wird, von der aber viele Mitarbeiter profitieren würden, sollte man sie unter einer Bedingung erlauben: Die Weiterbildung wird extern bewilligt, wenn derjenige sein neu erworbenes Wissen nach der Fortbildung mit Kollegen teilt.
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