SaaS-Anwender

15 Punkte zur Orientierung

Checkliste zur SaaS-Anbieter-Wahl

12.07.2012, von

Vom Notstrom im Rechenzentrum bis hin zur nutzerbasierten Preisstruktur – die Experton Group verrät, was bei der Auswahl von SaaS-Anbietern zu beachten ist.

Hinweis von Experton-Analyst Luis Praxmarer: Seine Liste umfasst "viele, aber nicht alle wichtigen Merkmale eines potenziellen SaaS-Partners".Vergrößern
Hinweis von Experton-Analyst Luis Praxmarer: Seine Liste umfasst "viele, aber nicht alle wichtigen Merkmale eines potenziellen SaaS-Partners".
Foto: Experton Group

Die Experton Group hat für Software-as-a-Service (SaaS) eine Checkliste zusammengestellt, die Anwendern Orientierung geben soll. "Für CIOs sollte SaaS eine geschäftliche Entscheidung sein", so Analyst Luis Praxmarer. Ein SaaS-Anbieter müsse ein paar Grundanforderungen erfüllen, um in die Wahl zu kommen.

Die Experton-Liste umfasse viele, aber nicht alle wichtigen Merkmale eines potenziellen SaaS-Partners. "In den meisten Fällen sollte die Antwort vom Anbieter positiv beantwortet werden", so Praxmarer. Dies hänge allerdings auch vom jeweiligen Anwenderunternehmen und dem angebotenen Service beziehungsweise Produkt ab. "Je nach Land und den gesetzlichen Vorgaben kommen unter Umständen weitere Fragen hinzu", so der Analyst weiter.

Von Stabilität bis Gesamtbetriebskosten

Abzuklopfen sind laut Experton insgesamt 15 Themengebiete: Stabilität der Umgebung und Hochverfügbarkeit, physische Sicherheit, Systemsicherheit, Datentrennung, Datenmanagement, Business Continuity & Disaster Recovery, Identitätsmanagement, Service Desk Support, Ressourcen und Unterstützung, Benachrichtigungen und formale Prozesse bei Serviceunterbrechungen und Störungen, "Vorgaben, Regeln, Richtlinien, Abläufe", Integration, Service Level Agreements (SLAs), Stabilität des SaaS-Anbieters sowie Gesamtbetriebskosten.

Zur Stabilität der Umgebung und Hochverfügbarkeit ist laut Experton danach zu fragen, ob der Anbieter mit gehostetem oder eigenem Rechenzentrum arbeitet. Wesentlich ist außerdem die Skalierbarkeit der Anlage, die Stromversorgung auch im Notfall sowie die Notfallbeleuchtung. Außerdem ist abzuklopfen, ob der SaaS-Anbieter mit einem oder mehreren Netzwerkbetreibern zusammenarbeitet.

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