Unklare Verantwortung

Woran es bei IT-Governance hakt

11.12.2012, von

IT Governance soll IT-Strukturen effizienter machen. Laut einer Studie von Horváth & Partners klaffen Anspruch und Wirklichkeit jedoch vielerorts auseinander.

Firmen wollen mit IT Governance vor allem ein effektives Instrument zur ganzheitlichen Steuerung der Business-IT etablieren.Vergrößern
Firmen wollen mit IT Governance vor allem ein effektives Instrument zur ganzheitlichen Steuerung der Business-IT etablieren.
Foto: Horváth & Partners, EBS Business School

CIOs stehen heute mehr denn je in der Verantwortung, einen nachhaltigen Wertbeitrag für Unternehmen zu liefern und die IT auf Geschäftsziele und -prozesse ausrichten. Zwar wird in Unternehmen die Bedeutung von IT-Governance als hoch eingeschätzt, doch offenbar bleibt die Umsetzung entsprechender Initiativen bisher oft hinter dem Anspruch zurück.

Das legen jedenfalls die Ergebnisse der Studie "IT-Governance in der Unternehmenspraxis" nahe, die das Beratungsunternehmen Horváth & Partners Management Consultants und das Institute of Research on Information Systems (IRIS) der EBS Business School durchgeführt haben.

Bei IT Governance fehlt es am Reifegrad

68 Prozent der Befragten beurteilen den Stellenwert von IT Governance in ihrem Unternehmen als sehr hoch oder hoch. Allerdings lässt der Reifegrad noch zu wünschen übrig. Diesen bezeichnen 68 Prozent als durchschnittlich oder niedrig und lediglich 27 Prozent als sehr hoch oder hoch.

Naturgemäß beurteilen CIOs und IT-Verantwortliche den von der IT geleisteten Wertbeitrag für das Business besser als die Fachbereiche. Letztere sehen hier noch Verbesserungsbedarf. Allerdings deuten die Studienergebnisse darauf hin, dass ein hoher IT-Governance-Reifegrad sich positiv auf die Unternehmensperformance auswirkt.

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