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| SOA - Totgesagte leben länger | |
| Neue SOA-Projekte bei Media Saturn und Esco | |
| Die Schwerpunkte im SOA-Umfeld | |
| SOA ermöglicht mehr Flexibilität | |
11.03.2009, von Melanie Mack
PAC hat verschiedene Trends rund um SOA identifiziert, die immer wichtiger werden. Anwender benötigen zunehmend eine integrierte Middleware-Plattform, die eine Vielzahl an Funktionen und Tools umfasst. Im Kontext von SOA erscheinen die folgenden Themen besonders wichtig: Event Driven Architecture (EDA), Business Rules Management Systems (BRMS), Web 2.0, Business Intelligence (BI) und Open Source.
1. Event Driven Architecture (EDA) beschäftigt sich mit der Verwaltung von Ereignissen und verhilft Unternehmen auf diese Weise zu mehr Flexibilität. PAC sieht EDA als eine Art Erweiterung einer SOA, wobei hier die Grenzen fließend sind. Aus Branchensicht sieht PAC besonders im Bereich Telekommunikation, Banken und Logistik einen verstärkten Bedarf. Anbieter wie beispielsweise TIBCO, IBM und Oracle haben bereits die Verwaltung von Events in ihr Produktportfolio integriert.
2. Business Rules Management Systems (BRMS) gewährleisten eine Zentralisierung der Geschäftsregeln, wobei die Geschäftslogik/Geschäftsregeln von der Programm- und Prozesslogik getrennt werden. Die Pflege der Geschäftsregeln wird vereinfacht, was wiederum dazu führt, dass diese Tools zu einer Erhöhung der Flexibilität und Agilität von Unternehmen beitragen. Mittlerweile ist IBM durch die Übernahme von Ilog ein wichtiger Anbieter im Bereich BRMS.
3. Web 2.0-Technologien wie beispielsweise Blogs, Wikis oder Mashups finden langsam vermehrten Einsatz in Unternehmen. Auf der Präsentationsschicht (Portal) ergänzen sie geradezu ideal Service-orientierte Architekturen, da sie sich problemlos integrieren lassen. Hersteller wie IBM und Microsoft haben Web 2.0-Technologien bereits seit einiger Zeit in Produkte integriert.
4. Business Intelligence (BI) befasst sich vorrangig mit Daten - bei SOA um Services bestehend aus Daten und Geschäftslogik. In den Unternehmen trifft BI mehr und mehr auf Service-orientierte Architekturen, was die Unternehmen vor die Herausforderung stellt, BI und die darunterliegenden Data Warehouses in eine SOA einzubetten.
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