Privat Facebook, im Job Xing

3 Tipps zum Netzwerken mit dem Chef

24. November 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Berufliches und Privates in sozialen Netzwerken sollten getrennt bleiben, rät das Karriereportal Monster. Welcher Kontakt was sehen kann, lässt sich prüfen.

Fast jeder, der bei FacebookFacebook registriert ist, war schon einmal in der Situation, dass ein Kollege oder sogar der Vorgesetzte eine Kontaktanfrage geschickt hat. Wer nicht möchte, dass bestimmte Mitarbeiter private Einträge lesen oder die letzten Urlaubsfotos sehen können, kann seine Kontakte bei Facebook in Kategorien unterteilen und Einträge dann beispielweise für die beruflichen Kontakte sperren. Alles zu Facebook auf CIO.de

Wer sich mit dem Chef auf Xing vernetzt, sollte nicht offensichtlich nach einem neuen Job suchen.
Wer sich mit dem Chef auf Xing vernetzt, sollte nicht offensichtlich nach einem neuen Job suchen.
Foto: Xing AG

Zu komischen Momenten kann das zum Beispiel dann führen, wenn der befreundete Kollege, der alle Einträge sehen darf, im Großraumbüro oder am Kantinentisch einen Eintrag kommentiert, den alle anderen Anwesenden überhaupt nicht sehen konnten. Einfach ist anders. Eine Umfrage des Karriereportals Monster ergab, dass einer von drei Arbeitnehmern in Europa (35 Prozent) aufgrund von Beiträgen in einem sozialen Netzwerk bereits Probleme mit Arbeitskollegen hatte. Damit die Online-Vernetzung nicht zum Problem wird, gibt Monster drei Ratschläge zum erfolgreichen Online-Netzwerken.

1. Um Probleme zu vermeiden, raten die Karriereexperten zu einer klaren Trennung von sozialen und beruflichen Kontakten. Wer Kontakte auf Facebook Listen zugeordnet hat und sichergehen möchte, dass der Chef die Partyfotos wirklich nicht sehen kann, kann das prüfen. Dafür geht man auf die eigene Profilseite und klickt dann oben rechts auf "Anzeigen aus der Sicht von…". Dort trägt man den Namen des Vorgesetzten ein und sieht, wie er die Profilseite angezeigt bekommt. Wer noch klarer trennen möchte, könnte sich mit Freunden auf Facebook vernetzen, mit den beruflichen Kontakten auf Xing.

2. Trotz der Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen rät Monster aber nicht grundsätzlich davon ab, den Chef ins soziale Netzwerk einzuladen. Viele Führungskräfte würden die Kontaktaufnahme über soziale NetzwerkeNetzwerke positiv bewerten, heißt es. Deshalb sollte man ruhig den Mut haben, den eigenen Chef ins berufliche Netzwerk einzuladen. Alles zu Netzwerke auf CIO.de